PERSPEKTIVEN To Go – der Börsenpodcast

PERSPEKTIVEN To Go – der Börsenpodcast

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01:00:00: Deutsche Bank

01:00:02: präsentiert: PERSPEKTIVEN To Go.

01:00:04: Ihr Audio-Podcast

01:00:06: rund um das Thema Börse.

01:00:08: Nach zwei sehr schwachen Jahren haben

01:00:11: MDAX und SDAX im vergangenen Jahr die

01:00:13: Aufholjagd gestartet;

01:00:14: vor allem der SDAX läuft sehr gut.

01:00:16: Welche Gründe dafür gibt es?

01:00:18: Welche Branchen sind interessant?

01:00:20: Und welche Rolle spielen Nebenwerte –

01:00:22: nicht nur die deutschen, auch

01:00:23: europäische und amerikanische –

01:00:25: in einer langfristigen Anlagestrategie?

01:00:27: Fragen, die mir jetzt Uli Stephan von der

01:00:29: Deutschen Bank beantwortet.

01:00:30: Mein Name ist Jessica Schwarzer,

01:00:32: und damit herzlich

01:00:32: willkommen zu den PERSPEKTIVEN To Go.

01:00:35: Uli, Nebenwerte gelten

01:00:36: eigentlich als Renditebringer –

01:00:39: das lief in den

01:00:39: vergangenen Jahren nicht ganz so gut.

01:00:41: Warum eigentlich?

01:00:42: Warum sie als Renditebringer gelten oder

01:00:44: warum sie nicht so gut gelaufen sind?

01:00:45: Beides.

01:00:46: Also, in der Theorie würde man

01:00:49: Fama–French sagen.

01:00:51: Es gibt einfach ein höheres Risiko und

01:00:53: das wird mit einem höheren,

01:00:55: mit einer höheren erwarteten

01:00:56: Rendite dann entlohnt.

01:00:59: Das ist der Grund, warum typischerweise

01:01:01: kleinere, mittlere

01:01:02: Unternehmen besser laufen sollten

01:01:04: oder zumindest die Erwartungswerte höher

01:01:06: sind als bei den großen Werten.

01:01:08: Wir haben aber in den letzten Jahren

01:01:09: natürlich auch ausgehend

01:01:10: von den Vereinigten Staaten

01:01:12: von Amerika gesehen, dass es insbesondere

01:01:14: die Großen waren, die

01:01:15: die Märkte bewegt haben,

01:01:17: die sie gezogen haben.

01:01:18: Es sind immer die Unternehmen, die

01:01:20: natürlich bei Zölln und bei

01:01:22: wirtschaftlichen Entwicklungen

01:01:24: besser ausweichen können.

01:01:25: Wir haben in der Regel Beschaffungs- und

01:01:28: auch Absatzmärkte und

01:01:29: auch Produktionsmärkte

01:01:31: weltweit.

01:01:32: Die kleineren und mittleren sind doch

01:01:34: eher auf ihren Standort

01:01:35: beschränkt und deswegen ist

01:01:37: es wohl so gewesen in den vergangenen

01:01:39: Jahren, dass die großen

01:01:41: Unternehmen da besser performt

01:01:43: haben.

01:01:44: Mittlerweile hat sich das Bild ein

01:01:45: bisschen gedreht, wie

01:01:47: auch ja bei vielen Sektoren.

01:01:48: Also wir haben da eine große

01:01:49: Rotation im Grunde überall.

01:01:52: Aber ja, das sollte

01:01:53: typischerweise auch der Fall sein.

01:01:55: Und wir haben es ja wirklich auch in

01:01:56: Deutschland gesehen, dass unsere

01:01:57: schwächelnde Konjunktur

01:01:59: wirklich MDAX und SDAX zwei Jahre lang

01:02:01: ziemlich übel erwischt hat.

01:02:03: Und im vergangenen Jahr dann im Prinzip

01:02:05: ja wieder – „Die Börse

01:02:06: handelt die Zukunft“ – mit

01:02:08: der Aussicht auf eine bessere Konjunktur

01:02:10: dann quasi die Erholungs-Rally startete.

01:02:13: Nur so ein bisschen stottert unser Motor

01:02:15: ja noch immer und wir

01:02:16: warten auf Reformen und

01:02:17: weniger Bürokratie etc.

01:02:19: pp.

01:02:19: War die Erholung

01:02:19: vielleicht ein bisschen verfrüht?

01:02:21: Nein,

01:02:22: du hast völlig recht, die Großen können eben

01:02:23: ausweichen, wenn solche

01:02:24: Themen vorhanden sind in einem

01:02:26: speziellen Markt.

01:02:27: Die kleineren Unternehmen

01:02:28: können das nicht so sehr.

01:02:29: Wir sehen aber, dass wir ein recht

01:02:31: ordentliches viertes Quartal hatten in

01:02:34: Deutschland zum Beispiel

01:02:35: dank der Fiskalpolitik.

01:02:37: Die wird jetzt gerade sich

01:02:39: entfalten in 2026 und 2027.

01:02:43: Das heißt auch, wenn wir strukturelle

01:02:45: Probleme haben, die – da bin

01:02:48: ich völlig bei dir, Jessica –

01:02:49: noch nicht energisch genug angegangen

01:02:52: werden, sehen wir doch auf

01:02:53: der zyklischen Seite eine

01:02:55: Erholung und wir sollten eben deutlich

01:02:56: mehr Wachstum bekommen

01:02:58: in 2026 als wir es in den

01:03:01: Vorjahren gehabt haben.

01:03:03: Und dann sind natürlich mit den

01:03:04: Fiskalprogrammen auch die Branchen

01:03:06: gefragt, die ja sehr stark

01:03:07: bei den kleineren Indizes, in

01:03:09: Anführungsstrichen auch gewichtet sind,

01:03:12: nämlich Industrie, Grundstoffe

01:03:14: und so weiter und so fort, die dann eben

01:03:16: diese Märkte bewegen.

01:03:17: Wir sprechen jetzt immer pauschal von den

01:03:19: Nebenwerten, aber da

01:03:20: gibt es ja noch einen

01:03:21: ziemlich großen Unterschied.

01:03:21: Das ist fast so, je kleiner, desto

01:03:23: besser, weil der SDAX

01:03:25: läuft wirklich viel besser als

01:03:26: der MDAX, zumindest in

01:03:27: den vergangenen Monaten.

01:03:29: Daher sogar dann auch

01:03:30: besser als der DAX.

01:03:31: Was ist da los?

01:03:32: Ja, das hat sicherlich mit, wie heißt es

01:03:34: immer so schön,

01:03:34: idiosynkratischen Themen zu tun.

01:03:36: Also da muss man dann auch auf die

01:03:37: einzelnen Unternehmen

01:03:38: gucken, die hier diese Indizes

01:03:41: bewegen.

01:03:42: Wir sehen natürlich mit der militärischen

01:03:44: Auseinandersetzung im

01:03:45: Mittleren Osten,

01:03:46: dass hier richtig Bewegung reinkommt.

01:03:48: Aber wie gesagt, das hat dann auch mit

01:03:49: der Zusammensetzung

01:03:50: der einzelnen Indizes zu

01:03:52: tun.

01:03:52: Das, was du jetzt gerade für Deutschland

01:03:53: ansprichst, sieht dann auf der

01:03:54: europäischen Seite wieder

01:03:56: völlig anders aus.

01:03:56: Da sind es eher die mittleren

01:03:58: Unternehmen, die

01:03:59: deutlich besser performen.

01:04:01: In Amerika sind es ja auch die mittleren

01:04:03: Unternehmen, die

01:04:04: beispielsweise gerechnet im S&P

01:04:07: 400 deutlich im Plus liegen.

01:04:09: Wenn wir nochmal kurz auf Deutschland

01:04:10: zurückschauen, war ja zu

01:04:11: lesen, dass sich die Stimmung unter

01:04:13: den deutschen Unternehmen im Februar stärker

01:04:15: verbessert hat als erwartet.

01:04:17: Gab das dann auch nochmal so

01:04:18: ein Schub für die Nebenwerte?

01:04:20: Ja, das ist richtig.

01:04:21: Im Februar sind die Stimmungsindikatoren

01:04:24: für die Wirtschaft

01:04:25: noch mal weiter gestiegen.

01:04:27: Allerdings haben wir natürlich schon ein

01:04:29: sehr gutes

01:04:29: viertes Quartal gehabt und wir haben

01:04:31: auch im Januar schon gesehen, dass die

01:04:32: Auftragseingänge wieder nach oben gehen.

01:04:34: Also insofern war da schon einiges

01:04:37: eingepreist, sodass die

01:04:38: Indizes doch mit Anfang des Jahres

01:04:40: sehr stark nach oben gelaufen sind.

01:04:43: Mittlerweile ein bisschen seitwärts

01:04:45: tendieren, immerhin

01:04:46: nicht nach unten, wie das bei

01:04:48: anderen Indizes der Fall ist.

01:04:50: Aber jetzt wird sozusagen die nächste

01:04:51: Stufe, jetzt will man auch

01:04:53: sehen, dass die Fiskalprogramme

01:04:55: angewendet werden und dass dann auch die

01:04:57: entsprechenden Unternehmensgewinne

01:04:59: hinterherkommen.

01:04:59: Wenn wir jetzt auf die kleineren

01:05:01: Unternehmen, auch in

01:05:02: unserem heimischen Markt schauen,

01:05:03: das ist ja schon angesprochen, wir haben

01:05:05: ja einige

01:05:06: Entwicklungen in der US-Zollpolitik

01:05:09: gesehen,

01:05:10: wir haben da wenig Planungssicherheit – das

01:05:12: trifft doch am Ende auch

01:05:13: die kleinen und mittleren

01:05:14: Unternehmen, weil ja auch die im Zweifel

01:05:16: importieren, exportieren,

01:05:18: auch wenn es ein bisschen anders

01:05:19: aussieht als bei den Großen, oder?

01:05:21: Das ist absolut korrekt.

01:05:22: Da muss man dann eben auch in die

01:05:24: bestimmten Branchen hinein

01:05:26: gucken und wer, wo Zulieferer

01:05:28: von welchen großen Unternehmen ist.

01:05:31: Aber es ist natürlich so, dass die

01:05:32: fiskalischen Maßnahmen

01:05:34: hier die Zölle bei den kleinen

01:05:36: Unternehmen sicherlich kompensieren.

01:05:38: Sie haben einen gewissen Nachholbedarf,

01:05:40: das haben wir schon

01:05:40: besprochen, Jessica, und

01:05:42: wie gesagt mit den fiskalischen

01:05:43: Programmen, sollten dann gerade

01:05:45: Grundstoffe und auch die

01:05:47: Industrie zulegen können und die sind ja

01:05:49: in diesen Indizes sehr stark

01:05:51: vertreten. Auch die Gewinnaussichten sind

01:05:53: für die kleineren und

01:05:54: mittleren Unternehmen

01:05:55: ausgezeichnet, wenn man in die Jahre 2026

01:05:58: und 2027 hineinguckt.

01:06:00: Also hier sehen wir deutlich

01:06:02: Gewinnsteigerung oder erwartete

01:06:05: Gewinnsteigerung im zweistelligen

01:06:06: Bereich und das stützt dann sicherlich

01:06:08: auch langfristig die

01:06:10: Aktienkurse selbst, wenn

01:06:12: wir vor dem Hintergrund der Diskussionen

01:06:15: im Moment – und

01:06:17: Diskussionen ist sicherlich noch

01:06:18: ein freundlicher Ausdruck – um Disruption,

01:06:21: um Zölle und vor allen Dingen auch um den

01:06:23: Nahen Osten einiges an Volatilität sehen.

01:06:26: Damit hast du meine nächsten beiden

01:06:27: Fragen eigentlich schon beantwortet.

01:06:28: Die wollte nämlich nochmal auf die

01:06:29: Branchen zu sprechen kommen

01:06:30: und eben wie die Berichtssaison

01:06:32: läuft und du hast ja gerade schon gesagt,

01:06:33: die Ausblicke sehen sehr, sehr gut aus.

01:06:35: Branchen: Ist es viel Industrie? Dazu

01:06:38: zählt ja am Ende eigentlich auch Rüstung;

01:06:40: da haben wir auch einige Konzerne in der

01:06:41: zweiten und dritten Reihe.

01:06:43: Wir reden ja nicht über einzelne

01:06:47: Konzerne, aber gibt es so Branchen, die

01:06:48: besonders hervorstechen,

01:06:49: wo es besonders gut läuft?

01:06:51: Also Industrie habe ich so ein bisschen

01:06:53: rausläuft, wieder besser.

01:06:55: Rüstung wissen wir, läuft sehr gut.

01:06:57: Gibt es noch andere Branchen, die

01:06:58: herausstechen und man sagt, da kommt im

01:07:00: Augenblick die Performance

01:07:01: her der Indizes?

01:07:02: Ja, tatsächlich Jessica ist der MDAX ja

01:07:05: traditionell ein Index, in der die

01:07:07: Industrie sehr stark

01:07:09: gewichtet ist.

01:07:10: Das hat sich aber in den letzten Jahren

01:07:12: ein bisschen verschoben.

01:07:13: Wir haben heute deutlich mehr

01:07:14: Technologie, aber auch

01:07:16: Telekommunikation im Index und das

01:07:19: sind dann natürlich auch die Branchen,

01:07:20: wie gesagt, zusammen mit

01:07:21: der Industrie, die hier

01:07:22: den Markt nach oben gezogen haben.

01:07:24: Wir haben vorhin schon über die USA und

01:07:27: die Nebenwerte

01:07:27: gesprochen, einen kleinen Ausblick

01:07:29: auf Europa.

01:07:30: Welche Rolle sollten denn Nebenwerte in

01:07:33: einem langfristig

01:07:34: aufgestellten, breit diversifizierten

01:07:36: Depot spielen und sollen es eher die

01:07:39: deutschen sein, die

01:07:39: europäischen, die amerikanischen,

01:07:41: wie mische ich es ganz gut?

01:07:42: Ja, da kommt es natürlich wieder auf die

01:07:44: Diversifikation an, auch

01:07:46: auf die Risikoeinstellung

01:07:47: des entsprechenden Anlegers,

01:07:49: wie gesagt nach Fama–French.

01:07:52: Sollten kleinere und mittlere Unternehmen

01:07:54: auch ein etwas höheres Risiko beinhalten,

01:07:57: damit eine höhere erwartete Rendite.

01:08:00: Und ich würde das gar nicht so sehr von

01:08:02: den Regionen abhängig

01:08:03: machen, sondern ich würde

01:08:05: tatsächlich eine gute Mischung machen.

01:08:07: Ich glaube, jeder Index hat seine

01:08:10: Stärken, seine Unternehmen,

01:08:12: die besonders hervorstechen

01:08:14: und deswegen macht es aus

01:08:15: meiner Sicht am Ende die Mischung.

01:08:17: Das heißt, ich sollte vielleicht sogar

01:08:18: auf Einzelwerte setzen?

01:08:19: Ich meine, bei Nebenwerten ist das ja ein

01:08:21: bisschen schwieriger.

01:08:21: Man findet kaum Informationen, wenig

01:08:23: Research – oder ist es dann

01:08:25: doch lieber wieder der ETF

01:08:26: oder der Fonds?

01:08:27: Ich würde tatsächlich einen Fonds nehmen.

01:08:28: Ich wollte nur andeuten, dass ich jetzt

01:08:30: nicht per se nur auf

01:08:31: Deutschland oder nur auf die

01:08:32: Vereinigten Staaten setzen würde.

01:08:34: Wir haben in Deutschland eben vor allen

01:08:36: Dingen die

01:08:36: Fiskalprogramme, die hier helfen.

01:08:38: Wir haben in den Vereinigten Staaten das

01:08:40: Thema, dass die Zinsen

01:08:42: sinken werden und insofern,

01:08:44: dass gerade den traditionell etwas höher

01:08:46: verschuldeten, also relativ gesehen zum

01:08:49: Umsatz verschuldeten

01:08:52: Unternehmen in den

01:08:53: Vereinigten Staaten helfen sollte.

01:08:55: Und wie ist es mit der Gewichtung?

01:08:56: Klar, das kommt auch immer so ein

01:08:57: bisschen drauf an, wie

01:08:59: man aufgestellt ist, aber

01:09:00: das heißt ja immer, eine Beimischung von

01:09:02: weniger als 5 Prozent macht keinen Sinn.

01:09:04: Aber wenn ich bei Nebenwerten dann

01:09:05: vielleicht eher bei 10, 15, 20, ist es

01:09:08: eine kleine Beimischung

01:09:09: oder eine große?

01:09:09: Wir sehen ja im Moment

01:09:10: die Rotation, Jessica.

01:09:12: Und ich hatte ja schon angesprochen, die

01:09:13: Rotation ist nicht nur von

01:09:15: der Software in die Hardware

01:09:17: oder von der New Economy in die Old

01:09:19: Economy, sondern wir sehen

01:09:20: das eben auch von den Großen

01:09:21: ein Stück weit in die

01:09:22: kleinen Unternehmen.

01:09:24: Dieses Momentum ist im Moment an der

01:09:26: Börse und deswegen

01:09:27: würde ich durchaus mit nicht

01:09:29: zu geringen Prozent-

01:09:31: sätzen da hineingehen.

01:09:32: Aber nochmal, es hängt am Ende des Tages

01:09:34: natürlich von den

01:09:35: Risikoeinstellungen ab.

01:09:38: Aber warum denn nicht in einem

01:09:39: balancierten Portfolio durchaus

01:09:41: Gewichtungen in den kleineren

01:09:44: Werten nehmen, die

01:09:45: jenseits der 5 Prozent liegen?

01:09:47: Ein spannendes Thema auf jeden Fall und

01:09:49: ich danke dir für die

01:09:50: Einblicke und diese PERSPEKTIVEN To Go.

Über diesen Podcast

Jede Woche sprechen Dr. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer darüber, was die Märkte bewegt – und was das für Anleger bedeutet. Schnell, pragmatisch und auf den Punkt. Und wem die wöchentliche Dosis Börsenwissen nicht genügt, dem sei Stephans täglicher Newsletter „PERSPEKTIVEN am Morgen“ empfohlen. Mehr dazu auf deutsche-bank.de/pam

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Soweit hier konkrete Produkte genannt werden, sollte eine Anlageentscheidung allein auf Grundlage der verbindlichen Verkaufsunterlagen getroffen werden.

Die vollständigen Angaben zum jeweiligen Fonds sind dem Basisinformationsblatt und dem Verkaufsprospekt, ergänzt durch den jeweiligen letzten geprüften Jahresbericht und den jeweiligen Halbjahresbericht, falls ein solcher jüngeren Datums als der letzte Jahresbericht vorliegt, zu entnehmen. Diese Unterlagen stellen die allein verbindliche Grundlage des Kaufs von Anteilen des jeweiligen Fonds dar. Sie sind in elektronischer oder gedruckter Form kostenlos bei Ihrem Berater erhältlich. Weitere ausführliche allgemeine Informationen zu Investmentfonds enthält zudem die Broschüre „Basisinformation über Wertpapiere und weitere Kapitalanlagen“, welche ebenso kostenlos bei Ihrem Berater erhältlich ist.

Jede Geldanlage ist mit Risiken verbunden. Es gibt keine Garantie und Marktschwankungen können zu Verlusten bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Über die speziellen Risiken eines Wertpapierprodukts informieren die gesetzlich vorgeschriebenen Verkaufsunterlagen. Wertentwicklungen in der Vergangenheit und Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Sofern es in diesem Dokument nicht anders gekennzeichnet ist, geben alle Meinungsaussagen die aktuelle Einschätzung der Deutschen Bank wieder, die sich jederzeit ändern kann.

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Derzeit fehlt es an einheitlichen Kriterien und einem einheitlichen Marktstandard zur Bewertung und Einordnung von Finanzdienstleistungen und Finanzprodukten als nachhaltig. Dies kann dazu führen, dass verschiedene Anbieter die Nachhaltigkeit von Finanzdienstleistungen und Finanzprodukten unterschiedlich bewerten. Zudem sind die gesetzlichen Vorgaben zur Offenlegung der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien und zum Umgang mit dem Thema ESG (Environment = Umwelt, Social = Soziales, Governance = Unternehmensführung) und Sustainable Finance (nachhaltige Finanzwirtschaft) einem stetigen Wandel unterworfen. Die Auslegung der relevanten gesetzlichen Regelungen ist zudem nicht eindeutig und abschließend. All dies kann dazu führen, dass gegenwärtig als nachhaltig bezeichnete oder beworbene Finanzdienstleistungen und Finanzprodukte die künftigen gesetzlichen Anforderungen an die Qualifikation als nachhaltig oder als Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigend nicht erfüllen.

Soweit in dieser Marketinginformation von Deutsche Bank die Rede ist, bezieht sich dies auf die Deutsche Bank AG, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt, Deutschland.

von und mit Deutsche Bank

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