00:00:01: Deutsche Bank präsentiert Perspektiven to Go
00:00:05: Ihr Audio Podcast rund um das Thema Börse
00:00:10: Die Weltbörsen sind seit vergangenem Freitag endgültig im Korrekturmodus.
00:00:15: Die großen Indizes haben von ihren Höchstständen mehr als 10 % verloren.
00:00:19: Ein Crash ist das noch nicht.
00:00:21: Doch die Angst, dass es noch schlimmer kommen könnte, wächst.
00:00:25: Abzulesen war das auch am Goldpreis, der zeitweise stark unter Druck geriet.
00:00:29: Über die aktuelle Lage an den Märkten spreche ich jetzt mit Uli
00:00:32: Stephan von der Deutschen Bank. Mein Name ist Jessica Schwarzer.
00:00:35: Damit herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der Perspektiven To Go.
00:00:40: Uli, Gold gilt ja eigentlich als sicherer Hafen in stürmischen Zeiten.
00:00:44: Stimmt das in dieser Krise noch?
00:00:46: Ja, ich würde sagen im Großen und Ganzen ja.
00:00:48: Wir haben im Moment natürlich Zwei Phänomene, die auf den Goldpreis
00:00:53: einprasseln.
00:00:54: Das eine ist, dass mit dem Verkauf von Aktien-Positionen
00:00:58: auch die Hedges in Gold nicht mehr notwendig werden
00:01:01: und dann eben auch Gold-Positionen verkauft werden.
00:01:04: Zum Zweiten aber auch, und das ist sicherlich neu,
00:01:07: dass Notenbanken Gold verkaufen.
00:01:10: Nämlich dann, wenn sie Liquidität brauchen,
00:01:12: um ihre eigenen Währungen zu stützen.
00:01:15: Wir erleben ja in dieser Krise, in diesem Krieg
00:01:19: um den Persischen Golf herum, dass Währungen von Ländern, die keine Energie
00:01:24: produzieren, durchaus zur Schwäche neigen und Währungen von Ländern,
00:01:29: die eigene Energieproduktion besitzen, etwas stärker reagieren
00:01:33: und das hat wohl den einen oder anderen Nichtproduzenten dazu veranlasst,
00:01:38: Gold zu verkaufen, um die eigene Währung zu stabilisieren.
00:01:42: Und dann kommen noch Zinserwartungen dazu.
00:01:46: Es wird ja jetzt eher mit steigenden Zinsen gerechnet.
00:01:48: Und die Inflationserwartungen, die sind auch hoch.
00:01:51: Warum fällt Gold dann?
00:01:54: Ja, zuletzt ist Gold ja
00:01:55: sogar wieder angestiegen, weil offensichtlich doch einige Investoren
00:01:59: auf die Unsicherheiten der Weltwirtschaft und damit Gold setzen.
00:02:04: Du hast grundsätzlich Recht. Also insofern Recht,
00:02:07: als dass mit einem steigenden Ölpreis und mit steigenden
00:02:11: Inflationserwartungen dann auch die Zinsen steigen.
00:02:15: Die Frage ist hier, wie lange dieser Konflikt bzw.
00:02:18: die Sperrung der Straße von Hormus dauern wird.
00:02:21: Denn wenn es länger dauert,
00:02:23: dann sprechen wir nicht mehr von einem
00:02:25: volkswirtschaftlichen Dip, sondern möglicherweise von einer Rezession.
00:02:29: Und dann würden eigentlich
00:02:31: und das eigentlich könnte ich schon wieder streichen,
00:02:34: die Renditen von Staatsanleihen wieder fallen.
00:02:37: Das bedeutet, ein Warnsignal wäre, wenn der Ölpreis
00:02:40: weiter steigt und die Renditen
00:02:43: der langlaufenden Staatsanleihen möglicherweise sogar zurückgehen.
00:02:47: Dann würde der Markt offensichtlich eine Rezession einpreisen,
00:02:51: was er im Moment noch nicht tut.
00:02:54: Ich habe vergangene Woche das Edelmetallforum
00:02:57: in Frankfurt moderiert und da war John Reade vom World Gold Council
00:03:00: und er hat gesagt, kurzfristig
00:03:02: ist Gold durch die hohe Volatilität kein sicherer Hafen mehr,
00:03:06: aber langfristig bleibt es ein wichtiger Resilienzfaktor im Portfolio.
00:03:11: Das würdest du also grundsätzlich unterschreiben?
00:03:14: Ja, ich finde diese Unterscheidung lang- kurzfristig jetzt als sicherer Hafen "Ja /
00:03:19: Nein" etwas merkwürdig.
00:03:20: Dem würde ich mich nicht anschließen.
00:03:22: Ich würde auch glauben, dass wir kurzfristig etwas höhere
00:03:25: Volatilität haben, weil wir nicht wissen, wie lange dieser Konflikt anhält,
00:03:30: wie viel Aktien-Positionen noch verkauft werden, wie sehr die Notenbanken
00:03:34: möglicherweise gezwungen sind, Liquidität zu schaffen,
00:03:38: um, wie gesagt, eigene Währungen zu kaufen.
00:03:41: Alles sehr unklar.
00:03:42: Ich glaube aber auch, selbst wenn die Straße von
00:03:46: Hormus wieder geöffnet werden sollte, haben wir genug ausreichend
00:03:50: Unsicherheiten in der Welt, sodass ich mittel- bis langfristig, also
00:03:55: in einer Perspektive von 6 bis 12 Monaten,
00:03:58: doch relativ optimistisch für den Goldpreis bin.
00:04:02: Schauen wir auf die Aktienmärkte.
00:04:03: Die rutschen immer weiter. Die haben sich ja lange sehr, sehr gut gehalten.
00:04:07: Zumindest wenn man auf Indexebene geschaut hat.
00:04:09: Wenn man da drunter schaute,
00:04:10: gab es schon ein ziemliches Hin und Her, Favoriten-Wechsel.
00:04:13: Aber jetzt ist es soweit Der S&P 500 hat gerade die fünfte Verlustwoche
00:04:17: beendet und damit die längste Verlustserie seit rund vier Wochen.
00:04:21: Der Korrekturmodus ist da.
00:04:23: Braut sich da was zusammen?
00:04:24: Ja, das ist eben genau die Frage.
00:04:26: Die kann dir wirklich nur derjenige beantworten,
00:04:29: der weiß, wie lange diese Sperrung der Straße von Hormus ist.
00:04:33: Ich meine, wir haben hier eine deutliche Knappheit,
00:04:36: wenn man sich die Welt anguckt von Öl, Gas,
00:04:39: Aluminium, Dünger usw. und so fort.
00:04:42: Insofern hat es gravierende volkswirtschaftliche Folgen,
00:04:46: wenn die Straße von Hormus Hier längere Zeit gesperrt bleibt
00:04:50: und mit jedem Tag, die sie länger gesperrt ist, werden
00:04:53: die Folgen für die einzelnen Volkswirtschaften sichtbarer.
00:04:57: Das fängt sicherlich an mit Asien, was ja sehr stark abhängig ist,
00:05:01: vor allen Dingen auf der Energieseite durch Transporte von Persien.
00:05:06: Das gilt aber auch für Europa, weil Europa zwar nicht so viele direkte
00:05:11: Importe aus der Golfregion in Energie bekommt,
00:05:15: aber der Weltmarktpreis vor allen Dingen für Gas eben sehr stark angestiegen ist.
00:05:21: Und deswegen hängt viel von dieser Öffnung
00:05:24: ab, von dem volkswirtschaftlichen Schaden, den wir nehmen.
00:05:27: Und dann eben von der Frage, wie dieser volkswirtschaftliche Schaden
00:05:30: auf die einzelnen Unternehmen, auf die Sektoren durchschlägt.
00:05:34: Und vor dem Hintergrund sind wir, weil es eben offen ist,
00:05:39: im Moment etwas besorgt und haben untergewichtet vor allen Dingen
00:05:42: die zyklischen Sektoren, weil die natürlich von diesen Entwicklungen
00:05:46: am ehesten und am stärksten betroffen sein werden.
00:05:50: Man sieht es ja auch Ökonomen, Analysten, Investoren,
00:05:53: die haben ja wirklich reihenweise aufgrund dieser Auswirkungen
00:05:56: des Konflikts, auf Lieferketten, auf Spritpreise -
00:05:59: du hast gerade gesagt, Energiepreise insgesamt -,
00:06:01: haben die ihre Prognosen für die Weltwirtschaft ja nach unten korrigiert.
00:06:05: Zu Recht, oder?
00:06:06: Ich denke ja.
00:06:08: Also wir reden immer noch über eine volkswirtschaftliche Delle.
00:06:11: Wir sind noch nicht im Bereich der Rezession.
00:06:15: Dann sollten trotz steigender Öl-
00:06:17: und Gaspreise die Bondrenditen eher sinken.
00:06:21: Das sehen wir noch nicht.
00:06:23: Aber du hast völlig recht. Viele
00:06:25: Analysten haben ihre Wachstumsprognosen bereits nach unten korrigiert.
00:06:29: Und noch mal: Je länger
00:06:30: das Ganze dauert, desto stärker werden die Auswirkungen sein.
00:06:34: Jetzt gibt es ja angeblich Gespräche.
00:06:36: Wir werden sehen, ob das zu einem Ergebnis führt.
00:06:39: Denn genauso ist ja richtig, dass die USA Truppen Richtung Golf verlegt haben
00:06:44: und zumindest damit drohen, hier weiter zu eskalieren.
00:06:49: Ich glaube, dass die Risiken tatsächlich, Jessica, auf beiden Seiten sehr groß sind.
00:06:53: Deswegen sind wir insgesamt neutral
00:06:55: positioniert, haben aber sozusagen auf der einen Ebene,
00:06:59: dann darunter etwas umgeschichtet von zyklischen Werten
00:07:03: in eher defensive, vor allen Dingen auch Versorger- und Energieunternehmen.
00:07:08: Was ich ganz spannend fand, die Ratingagentur
00:07:11: Fitch hat ja davor gewarnt, dass es gefährliche Folgen hat,
00:07:14: diese Kombination aus hohen Energiepreisen und fallenden Aktienkursen,
00:07:18: und das wäre halt vor allem in den USA problematisch,
00:07:21: weil da eben so viele Menschen
00:07:23: an der Börse investiert sind und dass man eben da wirklich
00:07:26: dann Angst hat, dass es eine richtige Rutschpartie gibt,
00:07:29: weil die Leute vielleicht aus Aktien raus müssen, um ihre Energierechnungen
00:07:32: zu bezahlen etc.
00:07:33: pp. dass das so ein bisschen eine Spirale wird.
00:07:36: Ja, zunächst mal gibt es ja große Steuerrückzahlungen, jetzt
00:07:40: die auch noch aus dem One Big Beautiful Bill im letzten Sommer
00:07:44: verabschiedet worden ist, resultieren.
00:07:46: Aber du hast natürlich Recht. In Amerika rechnet man dann über Vermögenseffekte,
00:07:52: denn die privaten Haushalte sind sehr umfangreich
00:07:56: in Aktien bzw. am Kapitalmarkt engagiert.
00:08:00: Und fallen hier die Preise,
00:08:01: dann merkt man
00:08:02: das eben direkt in seinem Vermögen und wird möglicherweise etwas zurückhaltender.
00:08:06: Jetzt muss man ja gucken,
00:08:07: welche sozusagen Milieus sind das, die da am stärksten betroffen sind
00:08:11: und sind diejenigen, die ohnehin gute Einkommen haben und dann eben
00:08:15: doch nicht so sehr einschränken müssen.
00:08:17: Also wie gesagt, auch für die USA merkt man natürlich,
00:08:21: dass die Verbraucher überhaupt gar nicht einverstanden sind
00:08:24: mit den Preisen für Benzin und Diesel momentan.
00:08:28: Aber wir sehen jetzt noch nicht auf breiter Flur
00:08:31: eine wirkliche Einschränkung, die möglicherweise dann
00:08:35: zu einer Rezession führen könnte.
00:08:38: Die Risiken nehmen jeden Tag zu, da bin ich schon dabei.
00:08:41: Aber im aktuellen Stand würden wir noch keine Rezession ausrufen
00:08:44: und auch nicht für die USA.
00:08:47: Fitch hat ganz klar auch nochmal die Geringverdiener angesprochen,
00:08:49: weil die eben sehr stark auch in Aktien mittlerweile investiert sind, was
00:08:53: ja eben über diese Steuerbegünstigung der Altersvorsorge über Aktien passiert.
00:08:57: Und sie haben gesagt, so ein Crash, würde er kommen,
00:09:00: würde alle Einkommensklassen treffen und eben auch die Geringverdiener.
00:09:04: Das ist natürlich dann schon eigentlich doch etwas, was Trump nicht wollen können
00:09:08: wird in Zeiten, in denen ja auch Wahlkampf gemacht wird.
00:09:12: Ja, es sind tatsächlich die Altersvorsorge-Pläne 401,
00:09:16: die du hier ansprichst, die eben diese Steuervorteile haben.
00:09:20: Und ja, natürlich trifft es auch diejenigen, die dann dort einzahlen.
00:09:24: Nun sprichst du die Midterm Elections
00:09:25: an, da sind wir natürlich noch relativ früh dabei
00:09:28: und ich glaube, das Trump-Lager ist von einer Eskalation
00:09:33: am Persischen Golf auch nicht so begeistert.
00:09:36: Also es gibt da schon Stimmen, die sagen,
00:09:38: die Midterm Elections könnten ohnehin anders ausgehen.
00:09:42: Typischerweise wäre das ja auch so, wenn man in die Historie hinein guckt,
00:09:47: dass der amtierende Präsident bzw. die amtierende Präsidentenpartei
00:09:52: zumindest mal Teile des Kongresses verliert
00:09:55: und nach Umfragen wird ohnehin damit gerechnet,
00:09:59: dass das Repräsentantenhaus an die Demokraten gehen kann.
00:10:03: Aber wie gesagt, es ist noch sehr früh und es ist noch eine ganze Zeit
00:10:06: bis zu den Midterm Elections dahin.
00:10:09: Aber Trump hat ja immer gesagt, das war aber glaube ich schon
00:10:11: in der ersten Legislaturperiode, die er hatte,
00:10:13: er würde sich am Stand des S&P 500 messen lassen,
00:10:16: wie erfolgreich oder weniger erfolgreich er ist.
00:10:19: Also ein Crash kann er nicht wollen.
00:10:21: Und selbst wenn der jetzt kommt, in den nächsten Wochen,
00:10:24: würden sich die Märkte ja wahrscheinlich nicht bis November erholen.
00:10:28: Wir werden sehen.
00:10:29: Wir wissen nicht, wie die Verhandlungen ausgehen werden,
00:10:32: Jessica. Ja,
00:10:33: man könnte fast sagen,
00:10:34: dass der amerikanische Präsident als Ziel des Krieges hat, die Straße von
00:10:38: Hormus wieder zu öffnen, so zumindest die Verlautbarungen zuletzt aus Washington.
00:10:43: Und insofern hätte man das natürlich auch anders haben können
00:10:47: dieses Ziel.
00:10:48: Aber sei's drum.
00:10:49: Die politischen und ökonomischen Folgen
00:10:52: dieses Krieges werden sicherlich etwas länger anhalten.
00:10:56: Der Kapitalmarkt wird vor allen Dingen
00:10:58: auf diese Straße von Hormus gucken und ob und wann sie wieder geöffnet ist.
00:11:02: Und nochmal, es gibt da sehr unterschiedliche Nachrichten Momentan.
00:11:08: Wir haben am Wochenende gesehen, dass Ägypten, die Türkei, Saudi Arabien
00:11:11: und Pakistan miteinander gesprochen haben.
00:11:15: Hier hat man wohl auch im Vorfeld
00:11:17: die Positionen des Iran und der Vereinigten Staaten eingeholt.
00:11:23: Der Außenminister Pakistans hat gesagt,
00:11:26: dass man jetzt Gespräche starten würde.
00:11:29: Der amerikanische Präsident
00:11:30: hat sogar zuletzt gesagt, dass die
00:11:32: Gespräche relativ fortgeschritten sind und hat dazu gefügt,
00:11:35: wenn das aber nicht jetzt
00:11:37: zu einem vernünftigen Ergebnis kommt, dann würde man weiter eskalieren.
00:11:41: Also insofern ist es nach wie vor alles offen und jede Meldung,
00:11:46: die wir in diesem Bereich bekommen, wird dann und führt ja auch dazu, dass
00:11:51: der Markt in die eine oder andere Richtung doch sehr deutlich reagiert.
00:11:55: Wahrscheinlich wird das noch nicht ganz kurzfristig vorbei sein.
00:11:59: Was mache ich denn in so einer Lage?
00:12:01: Selektiv nachkaufen oder erst mal noch die Füße stillhalten?
00:12:05: Ja, wie gesagt, die Lage ist offen.
00:12:07: Die Risiken sind auf beiden Seiten sehr groß.
00:12:09: Deswegen haben wir neutral gesagt, weil wie gesagt,
00:12:12: du kannst auf beiden Seiten natürlich sehr unangenehm überrascht werden.
00:12:16: Und es ist einfach so, dass wir dieser Situation insofern
00:12:20: Rechnung gezollt haben, dass wir innerhalb der Sektoren umgeschichtet haben,
00:12:25: eben von sehr zyklischen, die ja auch von den länger
00:12:29: anhaltenden volkswirtschaftlichen Folgen dann betroffen sein werden,
00:12:32: die haben wir ja ein Stück weit untergewichtet
00:12:35: und haben dann eher auf Energie gesetzt, auf Versorger gesetzt.
00:12:40: Wir haben ein Stück weit Staatsanleihen tatsächlich dazugenommen.
00:12:44: Bei Renditen von 3,1 % zum Beispiel für die Bundesrepublik
00:12:48: Deutschland auf zehn Jahre, weil wir das glauben,
00:12:52: wenn der Konflikt eskaliert, sollten die Renditen fallen wegen Rezession.
00:12:56: Und wenn er aufgelöst wird,
00:12:57: dann sollten die Renditen auch fallen, weil der Ölpreis dann wieder zurückgeht.
00:13:00: Also insofern sind wir da etwas vorsichtiger
00:13:03: innerhalb der Sektoren und der Allokation aufgestellt.
00:13:07: Und um den Kreis zu schließen, was ist mit Gold?
00:13:10: Ja Gold, wie wir das vorhin schon hatten,
00:13:12: Jessica, dürfte kurzfristig volatil bleiben.
00:13:15: Hängt eben davon ab, wie Notenbanken und wie Hedging-Positionen
00:13:19: bei einzelnen Investoren aufgelöst werden oder eben nicht.
00:13:23: Wir glauben aber, dass mittel- bis langfristig Gold sicherlich weiterhin
00:13:28: als sicherer Hafen angesehen wird, gerade in diesen unsicheren Zeiten.
00:13:32: Und wie gesagt,
00:13:33: wir dürfen ja nicht vergessen, dass wir abgesehen von dem Krieg am Persischen Golf
00:13:37: auch noch einen Krieg in der Ukraine haben. Dass wir ein Thema haben
00:13:41: mit Private Credit in den USA, ich glaub nicht, dass es systemisch ist,
00:13:45: aber es werden weiterhin unangenehme Nachrichten dort produziert werden.
00:13:50: Wahrscheinlich.
00:13:51: Und wir haben weiterhin eine Zolldiskussion,
00:13:54: wo die amerikanische Administration ja auch nicht nachlässt.
00:13:57: Also Jessica, wir beide werden auch in den
00:14:00: nächsten Wochen ausreichend Themen zur Diskussion haben.
00:14:04: Das befürchte ich auch,
00:14:05: aber eigentlich freue ich mich ja auch immer auf unseren Podcast.
00:14:08: Und in dem Sinne:
00:14:09: Vielen Dank für diese Perspektiven
00:14:11: To Go. Sehr gerne! Bis dann.