PERSPEKTIVEN To Go – der Börsenpodcast

PERSPEKTIVEN To Go – der Börsenpodcast

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00:00:01:

00:00:09: In den kommenden Tagen treffen sich die wichtigsten Notenbanken und das in Zeiten des Iran-Konflikts.

00:00:14: Die anhaltende Unsicherheit im Nahen Osten belegt auch alle Inflaktionsprognosen mit erheblicher Unsicherkeit.

00:00:22: Können wir also eher mit sorgenvollen Worten von FET, EZB, Bank of China – wer sonst noch alles tagt rechnen?

00:00:31: Oder können wir vielleicht sogar mit Taten rechnen?

00:00:34: und wie werden die Märkte reagieren?

00:00:36: Darüber spreche ich mit Uli Stefan von der Deutschen Bank.

00:00:39: Mein Name ist Jessica Schwarzer, und damit herzlich willkommen zu den Perspektiven to go!

00:00:44: In den kommenden Tagen sind alle Augen, zumindest die Augen der Berserne auf Notenbanken gerichtet.

00:00:49: Was erwartest du?

00:00:50: Ich erwarte tatsächlich, dass die Notenbanken im Moment noch in einer abwartenden Haltung sind.

00:00:55: Wir wissen nicht wie lange der Konflikt um die Straße von Hormuz am Persischen Golf dauern wird.

00:01:01: wir wissen nicht, wie groß der volkswirtschaftliche Schaden hinten raus ist und auf der anderen Seite natürlich auch die Inflation steigt.

00:01:07: Die NotenBanken werden das mit großer Sorge beobachten.

00:01:11: Ich glaube aber, dass sie im Moment noch nichts tun werden.

00:01:13: Man darf auch nicht vergessen es ist voraussichtlich die letzte Notenbank-Sitzung des amerikanischen Notenbanken-Governors Jerome Powell der dann Mitte Mai abgelöst werden sollte von Kevin Warsh.

00:01:26: also.

00:01:27: insofern glaube ich nicht das insbesondere die amerikanische Aber auch die anderen Notenbannten jetzt schon geldpolitische Maßnahmen ergreifen werden.

00:01:35: Aber wir sehen, die kurzfristigen Inflationsrisiken steigen auch in den USA.

00:01:41: Wie reagieren denn die Märkte darauf?

00:01:43: Die Märkte sind in einem gewissen Inflationstrait nach wie vor.

00:01:47: wenn der Ölpreis steigt, steigen die Inflitionserwartungen.

00:01:51: damit verändern sich die Erwartung an die Notenbanken.

00:01:55: also in Amerika werden weniger Zinssenkungen eingepreist, wir hatten sogar mal eine Zinserhöhung dort im Markt oder in den Markterwartungen.

00:02:06: Im Moment glaubt der Markt dass die amerikanische Notenbank eher nichts tun wird bis Jahresende.

00:02:10: auf der europäischen Seite sieht das aber völlig anders aus.

00:02:13: da war nichts erwartet worden.

00:02:14: da sind nun bei zwei Zinsschritten.

00:02:17: Japan hält sich relativ konstant bei zwei Zinschritten im Laufe des Jahres.

00:02:22: Manchmal ist es auch nur einer, der dort angepreist wird.

00:02:25: also man wird sehen.

00:02:27: aber vor dem Hintergrund wie gesagt glaube ich dass sie auf dieser Sitzung jetzt nichts machen werden sondern betonen werden das sie mit großer Sorge die Situation weiter beobachten.

00:02:37: Bleiben wir noch mal kurz in den USA was ich da ganz spannend fand dass die längerfristigen Inflationserwartungen bemerkenswert stabil bleiben.

00:02:46: Was bedeutet das denn für die anleihe Märkte?

00:02:48: Ja,

00:02:48: das sieht man insgesamt nicht nur in Amerika dass das so ist, dass vor allen Dingen die kurzfristigen Inflationserwartungen steigen was auch mit den Energiepreisen zu tun hat.

00:02:58: Denn wir haben ja nach wie vor Backwardation beispielsweise beim Ölpreis.

00:03:02: also der Markt glaubt das mit jedem Monat Zeit, der verstreicht, der Ölpreis etwas niedriger tendieren wird bedeutet eben der Marktpreist ein.

00:03:14: dass das Problemstraße von Hormuz in absehbarer Zeit gelöst wird und dass wir deshalb keine nachhaltig hohen Inflationszahlen sehen werden.

00:03:25: Dazu kommt Jessica, dass wir natürlich in einer anderen Situation sind als wir nach der Corona-Krise waren denn dort hat der Staat den privaten Haushalten sehr viel Geld eingebucht.

00:03:37: die Geldpolitik war sehr locker.

00:03:40: Insofern haben die Menschen dann dieses Geld auch ausgeben wollen und das ist dann eben auf diesen damaligen Energie-Schock gestoßen, wo viele Unternehmen die Preise angehoben haben.

00:03:53: Und eben dass Publikum bereit war diese höheren Preise zu akzeptieren.

00:03:57: Ich glaube diesmal ist es ein wenig anders.

00:03:59: Die Menschen werden eher vorsichtig sein, werden den Konsum zurückstellen zumindest nicht unbedingt notwendige Güter Und Ähnliches gilt wahrscheinlich auch für die Unternehmen, die auch Investitionen zurückstellen.

00:04:12: Deswegen glaube ich, dass wir ja höhere Inflation kriegen – vielleicht sogar über drei Prozent im Laufe des Sommers -, aber dieser Inflationsschock nicht so stark ausfallen wird wie wir es in den Jahr-Zwei-Zwanzig gesehen haben.

00:04:26: Wir hatten da ja im Prinzip eine extreme Inflitionswelle, eine historisch ziemlich extreme.

00:04:33: ist das dann also keine Blaupause, weil damals gab es ja diese extrem sportliche Zinswände und die kamen ja weder an den Renten noch an den Aktienmärkten besonders gut an.

00:04:42: Ja absolut ich glaube dass die Notenbanken etwas vorsichtiger agieren werden vor dem Hintergrund sie werden natürlich aus zwei tausend zwanzig gelernt haben und werden eine solche hohe Inflation nicht noch einmal zulassen wollen.

00:04:55: Auf der anderen Seite ist der Europäischen Zentralbank, aber auch die Zeit nach der großen Finanzkrise noch gut in Erinnerung wo sie zu früh die Zinsen und so stark angehoben hat und damit das Wachstum nachhaltig beschädigt.

00:05:10: also insofern ist es keine einfache Situation für die Notenbanken, denn wir haben keinen nachfragenorientierten Preisanstieg.

00:05:19: Sondern er kommt eben von der Angebotsseite nämlich von knappem und teuren Energiepreisen und auch den ganzen pädrochemischen Produkten, die ja auch durch die Straße von Hormuz transportiert werden.

00:05:32: Da ist Geldpolitik natürlich eigentlich nicht das ganz erste Mittel der Wahl.

00:05:37: Nichtsdestotrotz haben die Notenbank den Auftrag für Geldwärtsstabilität zu sorgen und deswegen werden sie das natürlich geldpolitisch auch berücksichtigen.

00:05:45: Bevor

00:05:45: wir gleich noch mal ein bisschen stärker auf Europa eingehen, nochmal kurz zurück in die USA.

00:05:49: du hast es gerade schon erwähnt da gibt's jetzt demnächst einen neuen Fettchef und das wird voraussichtlich Kevin Warsh sein und er hatte ja jetzt auch seine ersten öffentlichen Auftritte Und das ist natürlich auch mit Agus Augen beäugt und beobachtet worden.

00:06:04: Was hat es mit diesen Auftritten auf sich?

00:06:06: Hat er was Spannendes gesagt, was vielleicht auch auf seine Geldpolitik schließen lässt?

00:06:11: Mit ersten Auftriten muss man etwas vorsichtig sein.

00:06:13: Er war ja schon mal vor gut zehn Jahren in der Fett- und dort an präminenter Stelle ... Aber du hast natürlich völlig recht nach der Nominierung des amerikanischen Präsidenten haben jetzt beispielsweise die Hearings, also die Anhörungen im amerikanischem Senat stattgefunden.

00:06:31: Kevin Walsch hatte schon vorher davon gesprochen dass er die Notenbank Bilanz stärker mit dem Finanzministerium absprechen möchte Also in welcher Laufzeit man Anleihen kauft.

00:06:43: Er hat aber im Hearing sehr klar gemacht keine Abhängigkeit der Notenbank vom weißen Haus oder dem Finanzministerium ist, dass die Notenbanken weiterhin unabhängig sind.

00:06:53: Entscheidend wird, das war ihm auch ein sehr wichtiger Punkt und er hat darüber hinaus betont dass er kein großer Fan von diesen außergewöhnlichen geldpolitischen Maßnahmen ist.

00:07:05: Er hat sich als eher klassischer Notenbänker gezeigt der die Notenbank nicht mit anderen Zielen Aufgaben belasten möchte sondern der sich wirklich darauf konzentriert auf die beiden Ziele der amerikanische notenbank.

00:07:19: oder es ist die Geldwertstabilität Der Arbeitsmarkt.

00:07:23: und insofern ist er dann drum herum einiges gefragt worden, natürlich gerade von demokratischen Senatoren.

00:07:32: Ich gehe aber davon aus da auch das amerikanische Justizministerium also Department of Justice Die Klage gegen Jerome Paul hat fallen lassen, was einige republikanische Senatoren wiederum als Voraussetzung gesehen haben um eine Nominierung von Kevin Walsh auch zuzustimmen.

00:07:54: Also ich gehe ja unterm Strich davon aus dass er eine Mehrheit bekommen wird und das auch bis zum fünften Mai dann die Amtszeit von Jerome Paul endet und Kevin Worsch sein Amt antreten kann.

00:08:07: Wir haben ja jüngst Daten gesehen, dass die US-Wirtschaft deutlich robuster läuft.

00:08:13: Zumal das im Februar noch gelaufen ist als viele angenommen hatten.

00:08:17: Wenn wir jetzt auf Europa schauen und dann eben auch auf die Europäische Zentralbank – da sind schon ganz andere Herausforderungen.

00:08:24: Da geht es darum, die Inflation zu bekämpfen und die Konjunktur müsste man eigentlich eher stützen!

00:08:30: Wir haben ja auch neue Zahlen aus Deutschland, da ist die Wirtschaftspognose oder Wachstumspognose ja mal sportlich halbiert worden.

00:08:37: Was ist dazu erwarten?

00:08:39: Gerade in Europa aber auch in Asien sind die Wachsungspognosen zum Teil stärker runtergenommen worden was eben damit zusammenhängt dass diese Region deutlich stärker von Öl und Gas importen abhängen.

00:08:52: In Europa ist es nicht so sehr die direkte Abhängigkeit, sondern mehr der Preis.

00:08:57: In Asien ist das also auch die direkte Abhängigkeit und man sieht dass Jessica in den Stimmungsindikatoren der Wirtschaft die waren beim verarbeitenden Gewerbe relativ gut.

00:09:06: Das liegt aber an den Lieferketten denn normalerweise geht man davon aus wenn die Liefer ketten länger dauern, also die Lieverzeiten zunehmen dass dann eine besonders hohe Nachfrage ist und es den Unternehmen eben gut geht.

00:09:21: In diesem Falle ist das aber anders herum, denn es ist ein Angebotsschock.

00:09:26: die Lieferketten verzögern sich deshalb oder die Zeit ist so lange bis Vorprodukte geliefert werden weil eben die Straße von Hormuz gesperrt ist.

00:09:36: deswegen oder nur eigentlich aus diesem Grunde sind bei den Stimmungsindikatoren der Wirtschaft tatsächlich das verarbeitene Gewerbe ist aus diesem Grunde besser ausgefallen und die Services sind in Europa eben ausgesprochen schlecht.

00:09:51: In Amerika etwas besser, was wie gesagt vor dem Hintergrund das Amerika weniger betroffen ist.

00:09:56: nicht verwundert also.

00:09:57: wir sehen sehr deutlich dass Asien-Europa sehr viel stärker von der Sperrung der Straße von Hormuz und den dann nicht mehr verhandenen beziehungsweise extremen preisgestiegenen Gütern betroffen ist, leidet während die Vereinigten Staaten von Amerika ihr Öl und Gas selbst produzieren in großer Menge.

00:10:19: Und das was sie zukaufen müssen dann aus Kanada beziehungsweise Lateinamerika importieren.

00:10:25: Nun sind Konjunkturindikatoren das eine aber wir kriegen ja gerade auch harte Zahlen geliefert und jede Menge Ausblicke.

00:10:32: Die Berichtssaison läuft auf Hochtouren.

00:10:35: Lass uns vielleicht erst die USA gucken und danach schauen, wie es in Europa und Deutschland aussieht.

00:10:40: Also die USA liefern immer noch wunderbare Zahlen, wie wir das ja schon vor zwei, drei Wochen mal besprochen hatten als es gerade erst losging?

00:10:49: Ja absolut!

00:10:50: Die Zahlen haben sich in den Vereinigten Staaten noch verbessert.

00:10:53: Wir sehen auch, dass die Revisionen insgesamt weiterhin positiv sind.

00:10:58: Was überwiegend am Öl- und Gassektor liegt aber insgesamt zieht das den Markt nach oben.

00:11:03: wir haben ja diese Woche die größte Woche.

00:11:06: über hundert achtzig Unternehmen werden ihre Bücher öffnen.

00:11:10: Vor allen Dingen die technologischen Schwergewichte sind dabei, also auch Magnificent Seven einige Unternehmen und da wird die Börse natürlich mit Argus Augen drauf gucken.

00:11:20: Aber wie gesagt bisher sind die Gewinne ausgesprochen gut reingekommen.

00:11:25: wir sehen Gewinnsteigerungen von über fünfzehn Prozent.

00:11:30: Die Unternehmen haben ja doch sehr deutlich die Erwartung und übertroffen das nicht nur bei den Gewinnen sondern auch bei den Umsätzen.

00:11:37: Also, da sieht es fundamental bei den Unternehmen im Moment noch sehr gut aus.

00:11:42: Aber wie sieht's mit den Ausblicken aus?

00:11:44: Sie äußern sich ja auch dazu was sie für den restlichen Jahresverlauf erwarten.

00:11:50: Da könnte ich mir vorstellen würde man doch dann ein bisschen vorsichtiger eben auch mit Blick auf den Iran-Konflikt.

00:11:55: Ja aber da muss man tatsächlich in die einzelnen Sektoren hinein gucken.

00:11:59: wir erleben natürlich das Öl und Gas weiterhin profitieren auch sehr hoffnungsfroh in die Zukunft gucken.

00:12:06: Wir sehen das Gleiche auch bei IT Hardware, denn wir sind ja in einem gewissen fangenen Dilemma um die künstliche Intelligenz herum.

00:12:15: Also es muss eigentlich investiert werden, wer nicht investiert in IT-Hardware, in Power Equipment, in Speicherung von Energie, in Rechenzentren und Chips der könnte sein Business verlieren und deswegen tun es alle und deswegen sind natürlich auch die Unternehmen Die Hardware-Komponenten herstellen bisher sehr optimistisch und die Kurse sind ja auch gerade im April sehr ordentlich gestiegen.

00:12:44: Also das sind zwei Sektoren, die sicherlich im Moment sehr profitieren aus unterschiedlichen Gründen aber sehr gute Berichte vorlegen oder vorgelegt haben.

00:12:54: so bisher und auch ganz positiv in die Zukunft gucken.

00:12:57: Schauen

00:12:58: wir noch auf Europa.

00:12:59: schrägstrich Deutschland.

00:13:01: Wir hinken ja immer ein bisschen hinterher was die Berichtsaison Angeht.

00:13:04: aber auch hier dürfte sich ja mittlerweile ein Bild abzeichnen, oder?

00:13:07: Auch in Europa nimmt die Berichtssaison langsam Fahrt auf.

00:13:11: Aber sie steht eben noch deutlich am Anfang ist noch sehr viel früher als in den Vereinigten Staaten.

00:13:17: deswegen würde ich da noch nicht zuviel hinein interpretieren.

00:13:20: Die Gewinne steigen auch deutlich weniger als in der Vereinigten.

00:13:25: Die überraschungen, also die positiven Überraschung sind auch nennenswert.

00:13:31: Aber noch mal wir sind hier sehr, sehr früh und Jessica da sollten wir tatsächlich dann nochmal in zwei Wochen oder vier Wochen darüber sprechen.

00:13:39: im Moment ist diese Situation noch noch sehr, Aber der Staat ist sicherlich auch in Europa gelungen, wenn nicht auf einem so guten Niveau wie das in den Vereinigten Staaten der Fall gewesen

00:13:49: ist.

00:13:50: Wenn ich mir jetzt diese ganze Gemengelage anschaue?

00:13:52: Wir haben ja auch Märkte auf Rekordhochs oder nahe Rekordshochs aber trotzdem eben ein schwieriges Umfeld.

00:13:58: Pognosen für die Zukunft sind ja bekanntlich immer schwierig.

00:14:02: Ich würde jetzt als Anlegerin meiner langfristigen Strategie mit hoher Risikostreuung immer stur treu bleiben, aber was ist denn mit dem Blick auf mein Spielgelddepot?

00:14:09: Weil da jungst du mich schon ein bisschen in den Fingern.

00:14:12: Glaubst du dass man in so einer Situation wie aktuell mal ein bisschen auf Schnäppchenjagd gehen könnte?

00:14:17: macht das Sinn oder lieber breit gestreut nie bereut nachdem Leitsatz investieren?

00:14:22: Ja das hängt natürlich ein bisschen davon ab wie lange der Anlagehorizont ist und ob man mögliche Wollatilitäten, also Schwankungen noch aussetzen kann.

00:14:30: Wir wissen alle nicht wann die Straße von Normus wieder geöffnet wird.

00:14:34: Wir sehen jeden Tag Berichte, die in die eine oder andere Richtung gehen.

00:14:39: mal will man miteinander sprechen dann wieder nicht.

00:14:42: Also es gibt nicht wirklich eine Lösung für diesen Konflikt momentan.

00:14:48: Ich weiß nicht wenn sie stattfinden wird und davon hängt das natürlich ein bisschen ab.

00:14:53: mit jedem tag den die Straße von Hormuz gesperrt ist, werden die ökonomischen Entwicklungen schwächer werden.

00:15:00: Aber wenn sie geöffnet werden sollte in absehbarer Zeit dann werden wir sicherlich auch gerade bei zyklischen Werten eine entsprechende – wie heißt das so schön?

00:15:09: Relief-Relly sehen.

00:15:10: also wir werden eine doch Erholung sehr wahrscheinlich bei zyklischen Werten sehen.

00:15:18: und ja, ich glaube auch nicht dass die Straße von Hormuz ewig gesperrt bleiben wird.

00:15:23: Da wird ja die ganze Welt in Geiselhaft genommen und normal.

00:15:27: deswegen ist es eine Frage von Anlagehorizont ob man jetzt schon investieren möchte oder ob man noch etwas erwartet.

00:15:35: wir glauben insgesamt das dieses Thema künstliche Intelligenz natürlich nicht vorbei ist sondern wir ganz am Anfang stehen.

00:15:41: Und nochmal, ich werde da im Moment weniger stark bei der Software investiert.

00:15:46: Da wird über Disruption gesprochen und wir wissen nicht heute wer und in welcher Weise betroffen sein wird.

00:15:54: Ich würde mich eher engagieren bei IT Hardware wie ich das vorhin schon gesagt habe also beispielsweise Chips aber auch Stromerzeugung, Stromtransport, Stromspeicherungen.

00:16:07: All das was man um die künstliche Intelligenz herum unbedingt braucht und da bieten sich natürlich dann Korea, Taiwan aber auch Europa und die Vereinigten Staaten an.

00:16:17: Das wären so vor allen Dingen die Bereiche neben vielleicht dann um etwas Risiko zu balancieren Versorger, aber auch Gesundheitsunternehmen in den USA, die ich mit dazu nehmen würde.

00:16:30: Ich glaube wie gesagt wenn man Zykliker, wenn man auf Industrie und Ähnliches setzt dann kann es eben noch zu früh sein und da kann man von den Volatilitäten natürlich nochmal eingeholt werden.

00:16:42: Es bleibt auf jeden Fall spannend und wir beide bleiben dran.

00:16:46: Vielen Dank für diese Perspektiven.

Über diesen Podcast

Jede Woche sprechen Dr. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer darüber, was die Märkte bewegt – und was das für Anleger bedeutet. Schnell, pragmatisch und auf den Punkt. Und wem die wöchentliche Dosis Börsenwissen nicht genügt, dem sei Stephans täglicher Newsletter „PERSPEKTIVEN am Morgen“ empfohlen. Mehr dazu auf deutsche-bank.de/pam

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von und mit Deutsche Bank

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