PERSPEKTIVEN To Go – der Börsenpodcast

PERSPEKTIVEN To Go – der Börsenpodcast

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00:00:01: Deutsche Bank präsentiert Perspektiven to go.

00:00:05: Ihr

00:00:05: Audio-Podcast wohnt um das Thema Die Märkte im Bann der Politik, auf der einen Seite im Banner Geopolitik und den Verhandlungen um ein Deal zwischen den USA und dem Iran.

00:00:17: Auf der anderen Seite im Band der Geldpolitik mit dem ersten Auftritt des neuen Fettchefs und den Inzinsentscheidungen dies-und jenseits des Atlantiks.

00:00:26: Wie reagieren die Märkte?

00:00:27: Wie geht es weiter?

00:00:29: Was ist was wird wichtig?

00:00:31: Fragen, die mir Uli Stefan von der Deutschen Bank in der aktuellen Folge der Perspektiven to go!

00:00:36: Beantwortet.

00:00:37: Mein Name ist Jessica Schwarzer und damit herzlich willkommen!

00:00:41: Uli, die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran laufen?

00:00:45: Wann gibt es denn da endlich ein Deal?

00:00:48: Eigentlich stehen die Zeichen ja auf Entspannung, aber am Wochenende ist es plötzlich die Straße von Hummus sein und doch wieder dicht.

00:00:54: Ein ewiges Hin-und-Herr.

00:00:56: kannst du ein bisschen Licht in das Chaos... ...in das Dunkel bringen?

00:00:59: Ja!

00:00:59: Die Verhandlungen laufen in der Schweiz.

00:01:02: Ich glaube es ist offen wie das Ganze weitergeht.

00:01:06: Am Wochenende die Irritationen von beiden Seiten ganz nebenbei.

00:01:10: Die Iraner haben angekündigt dass sie die Straße vom Hummus wieder schließen wollen weil Israel und Hezbollah weiterhin sich beschießen im Norden Israels und im Süden des Libanons.

00:01:22: Daraufhin hat die amerikanische Administration gesagt, dass sie auch ihrerseits die Straße wieder schließen könnte.

00:01:29: Angeblich sind aber doch einige Schiffe durchgefahren.

00:01:34: dann gab es allerdings heute Morgen die Meldung das die Räder doch eher zurückhalten sind weil man eben nicht genau weiß wo man jetzt steht.

00:01:44: Israel war offensichtlich und ist nach wie vor nicht an den Verhandlungen beteiligt.

00:01:49: Und fühlt sich deswegen nur bedingt eingebunden und verpflichtet Und hat eben klargestellt, dass man die Pufferzone im Süden des Libanon nicht aufgeben möchte.

00:01:59: Die Hisbollah beschießt weiterhin den Norden Israels und das ist sicherlich ein weiterer Konfliktpunkt neben den vielen, die es ja darüber hinaus gibt und die amerikanische und die iranische Seite dann in Genf ausräumen wollen.

00:02:16: mal gucken ob's gelingt.

00:02:18: Die Forderungen sind ja zumindest auf iranischer Seite weiterhin eher maximal Forderung, insofern werden wir sehen ob da jetzt zu einem dauerhaften Resultat kommen wie lange es dauert oder aber ob die Diskussionen einfach irgendwann aus fransen und man sozusagen das Interesse verliert wie auch immer eine Situation am Golf ergibt, die mehr oder weniger stabil sein wird.

00:02:46: Aber grundsätzlich sollte doch mit einem Deal zwischen den USA und dem Iran das... Politische Risiko für die Aktiemärkte wieder deutlich sinken.

00:02:54: Nur fragt man sich natürlich dann, wie schnell werden Energiepreise dann auch wieder nachhaltig sinken?

00:02:58: Ein bisschen was geht ja schon zurück und wann sinkt die Inflation?

00:03:01: Ja, die Kapitalmärkte werden sicherlich sehr schnell auf Meldungen in beide Richtungen reagieren.

00:03:07: das haben sie ja, wie du richtig sagst, schon getan.

00:03:09: Die Ölpreise hatten mal ein Hoch erreicht von Hundertzwanzig Dollar pro Bärl als wir wirklich keine Aussicht auf überhaupt Gespräche gesehen haben.

00:03:20: Dadurch, dass man sich zumindest wieder zusammensetzt sind sie ja unter Achtzig Dollar pro Bärl wieder gefallen.

00:03:26: Also da hat der Kapitalmarkt natürlich schon ganz ordentlich reagiert.

00:03:30: im Zuge des Sinkens der Ölpreise ist dann sozusagen auch alles was Richtung Inflation geht aus den Märkten herausgegangen.

00:03:39: Da sprechen wir über Inflationserwartungen Erwartung an die Notenbanken, Zinsen Gold Aktien und so weiter und sofort Und da werden die Märkte mit Argus Augen drauf achten ob wir hier Entspannungssignale bekommen oder ob das eben nicht der Fall sein wird.

00:03:55: In jedem Fall werden die Verhandlungen in der Schweiz nicht einfach

00:03:58: werden.".

00:03:59: Ich habe gelesen, dass Trump jetzt bei all seiner Unberechenbarkeit aber doch wieder ein bisschen berechenbarer erscheine.

00:04:07: vor allem mit Blick auf die Midterms in den USA – es wird ja gewählt im November und damit die Republikaner ihre Mehrheit in beiden Kongresskammern verteidigen können dürfte er dann wohl in den nächsten Monaten kein allzu großes Risiko mehr eingehen, im Vorall mit Blick auf die Inflation.

00:04:24: Glaubst du das auch?

00:04:25: Ja, das ist durchaus möglich weil man ist ja schon ein wenig erstaunt mit welchen Zugeständnissen offensichtlich die Vereinigten Staaten in diese Gespräche gehen und mit welchem Maximalforderung der Iran nach wie vor auftritt.

00:04:38: Man hat sich sechzig Tage genommen Das wäre also praktisch bis Ende August.

00:04:43: Dann sind wir natürlich im Wahlkampf September, Oktober für die Midterms.

00:04:48: Da werden ja alle Abgeordneten des Repräsentantenhauses und über dreißig Senatoren neu gewählt – die meisten davon von den Senaturen oder der republikanischen Partei.

00:04:59: Und deswegen hat natürlich die Republikanische Partei ein veritables Interesse daran diese Sitze zu verteidigen.

00:05:07: Typischerweise ist es so und so sehen die Umfragen im Moment und das ist noch früh auch aus, dass die Regierungspartei die Mehrheit im Repräsentantenhaus verlieren wird.

00:05:18: Also das scheint so sind die Umfragen momentan an die Demokraten zu gehen – im Moment ja noch republikanisch geführt und beim Senat sind eben die Stimmverhältnisse im Moment unentschieden.

00:05:31: Die Stimm-Verhältnisse meine ich damit der Wähler also man ist im Moment bei Fifty-Fifty aber dann republikannisch oder demokratisch wird.

00:05:40: Und da nochmal haben natürlich die Republikaner doch ein großes Interesse, diese Mehrheit behalten zu wollen und deswegen könnte ich mir auch gut vorstellen dass es entsprechende Diskussionen innerhalb der republikanischen Partei mit dem amtierenden Präsidenten gibt hier die Situation etwas abzukühlen so das Chancen dort den Senat zu behalten steigen.

00:06:05: Kann man dann eigentlich sagen, dass die Zwischenwahlen für die Wall Street so eine Art Absicherung gegen das nennen wir es mal Trump-Risiko sind oder geht das in der Interpretation dann doch ein bisschen zu weit?

00:06:15: Na oft haben diese gemischten Kongresse gar nicht zu schlechteren Ergebnissen geführt weil man sich eben irgendwie einigen muss.

00:06:21: Man muss dann Kompromisse schließen.

00:06:23: In diesem Falle würde ich allerdings erwarten, dass der amerikanische Präsident weiterhin mit Dekreten arbeitet.

00:06:30: Die können dann gerichtlich angegriffen werden – das geht bei Gesetzen nicht und insofern muss man immer gucken wie lange die Halbwertszeit ist.

00:06:40: aber er zeigt ja auch bisher, dass er mal mäßiges Interesse am Kongress hat und deswegen mit sehr vielen Dekräten arbeitet.

00:06:50: Ich würde erwarten, dass das weitergeht und deswegen glaube ich nicht, dass wir ganz große Veränderungen durch diese Wahlen erleben werden.

00:06:58: Großes Interesse hat Donald Trump aber an der US-Notenbank Fett und ihrem neuen Chef.

00:07:03: Da gab es jetzt ja den ersten Auftritt von Kevin Wash dem neuen Fettchef.

00:07:07: Wie erwartet worden war sind die Leitzinsen unverändert geblieben Aber die Notenbänker strichen die Tendenz zur geldpolitischen Lockerung aus ihrer Pressemitteilung.

00:07:17: Das hat sich Trump glaub ich ein bisschen anders gewünscht.

00:07:19: Das

00:07:20: weiß ich nicht, er hat ja im Vorfeld durchaus gesagt dass er Kevin Worcester auch einige Freiheiten einräumt.

00:07:27: Genädigerweise also.

00:07:29: tatsächlich ist es so das natürlich der Notenbank-Gouverneur nicht dem Präsidenten in erster Linie verpflichtet ist sondern eben der Geldwertstabilität und den Arbeitsmarkt.

00:07:44: Das ist der Auftrag vom Kongress, die Abhängigkeit oder beziehungsweise die Unabhängigkeit muss man sagen.

00:07:49: Der amerikanischen Notmang ist aber sicherlich nicht so verankert wie das die Unabbähigkeit der Europäischen Zentralbank ist.

00:07:57: insofern versucht der amerikanische Präsident und hat es ja auch in der Vergangenheit getan immer mal wieder zu intervenieren und seine Meinung zur Geldpolitik kundzutun.

00:08:08: Kevin Worsch ist nicht weiter darauf eingegangen, aber noch mal er hat in der Pressekonferenz sehr häufig auf die Geldwertstabilität hingewiesen.

00:08:17: Er hat auch den hervorragenden Staff also die Mitarbeiter der Notenbank.

00:08:24: in den Prognosen ist die Notenbank beim Wachstum etwas niedriger gegangen, aber da reden wir ähnlich wie bei der Europäischen Zentralbank nur um allen zwei Zehntelpunkte.

00:08:36: Wohin gegen die Inflationserwartungen eben doch deutlich nach oben revidiert wurden und deshalb ist dieser Hinweis auf die Geldwertstabilität auch verständlich.

00:08:46: Kevin Wash ist offensichtlich kein Freund der sogenannten Dot Plots also wo die einzelnen Mitglieder des Geldpolitischen Rates, der amerikanische Notenbank auf einer Zeitschiene sagen wo sie denn den Zins in drei sechs neun Monaten einem Jahr und so weiter sofort sehen.

00:09:08: Und da hat er als einziger Mitglied des Geldpolitischen Rates gesagt daran wird er sich nicht beteiligen weil er das für nicht besonders akademisch hält.

00:09:16: ich würde dem auch ein Stück weit zustimmen, du weißt ja ich habe mal über die Effizienzmarkthypothese geschrieben und deswegen weiß ich ja dass man mit diesen Prognosen immer sehr vorsichtig sein muss.

00:09:27: Also auch in diesem Zusammenhang sind ja fünf Task Force also im Grunde Projektgruppen eingerichtet worden die sich mit Kommunikation eben einschließlich der Dot Plots mit der Bilanzsteuerung wie arbeitet man mit der amerikanischen Finanzbehörde zusammen und welche Anleihen kauft oder verkauft man möglicherweise mit welchen Laufzeiten.

00:09:53: Sie wollen vor allen Dingen Daten und Methoden, das war ein relativ ausführlicher Punkt den Kevin Walsch gemacht hat.

00:09:58: Er hat gesagt es macht eigentlich wenig Sinn immer auf vergangene Daten die zu berücksichtigen und ins Zentrum zurück, wie beispielsweise die Arbeitsmarktdaten.

00:10:08: Man müsste viel mehr gucken, dass man Echtzeitdaten kriegt und damit auch an der Methodik insgesamt arbeiten.

00:10:13: Die Produktivität und die Arbeitsmärkte auch im Hinblick auf die künstliche Intelligenz war ein Thema Welche Auswirkungen all das auf die Inflation hat, welche Einflussfaktoren es gibt.

00:10:25: Also das sind die fünf Projektgruppen, die bis Jahresende Ergebnisse erzielen sollen und da bin ich doch schon sehr gespannt was denn dabei rauskommen wird.

00:10:35: aber insgesamt keine Überraschung.

00:10:38: Er war jetzt nicht auf das Weißhaus vorwiesen sondern hat eher mehrfach deutlich gemacht dass die Geldwertstabilität im Zentrum steht.

00:10:47: Ich finde das ganz spannend, wie viele Neuerungen da kommen könnten und wie intensiv er sich damit ja jetzt schon beschäftigt.

00:10:53: Wie er das Ganze vielleicht umorganisiert bestimmte Schwerpunkte anders setzt als es seine Vorgänge getan haben.

00:10:59: Wenn die Märkte darauf reagiert?

00:11:01: gab's da eine schnelle Reaktion oder ging's da eigentlich erstmal nur um die Zinsentscheidung?

00:11:06: Ja man darf nicht vergessen Jessica dass Campbell Walsh ja schon einmal Mitglied des Geldpolitischen Rates der amerikanischen Notenbank gewesen ist.

00:11:16: Das ist zwar rund gut zehn Jahre her, aber er hat eben Erfahrung.

00:11:22: Er kennt die Notenbank und er hatte auch schon einige dieser Punkte im Vorfeld angesprochen.

00:11:28: also die Märkte waren da nicht wirklich überrascht.

00:11:30: ich glaube sie waren ein wenig überraszt von der Tatsache dass er so sehr und mehrfach eben auf die Geldwertstabilität gedrängt hat.

00:11:40: deswegen sind auch an den Finanzmärkten die Erwartungen, dass es da eine baldige Zinssenkung geben könnte in Amerika wirklich herausgegangen.

00:11:51: Man ist jetzt unholt also keine Zinsentscheidung für die nächsten Monate möglicherweise ein Schritt nach oben.

00:11:59: das hängt aber dann wiederum sehr von der Straße von Homoos und Verhandlungen vom Ölpreis ab.

00:12:04: Also das ist wirklich rausgegangen und damit natürlich auch Effekte auf die Aktienmärkte, wir wissen ja die zukünftigen Gewinne müssen abdiskontiert werden.

00:12:14: Auf den heutigen Tag je höher der Zins ist desto niedriger sind die Gegenwartswerte.

00:12:19: Das ist sicherlich eine Auswirkung und vor allen Dingen auch der Goldpreis als der dann in Opportunitätskosten gerechnet wird.

00:12:26: also wenn die Zinsen einfach höher sind Dann bekomme ich weniger Zins Zahlungsstrom bei Gold und deswegen haben einige Analysten auch die Erwartungen für den Goldpreis ein bisschen zurückgenommen.

00:12:39: Die FED hat also uns ins Unvereinheit gelassen, aber es gab viele spannende neue Nachrichten.

00:12:42: Anders war's ja bei der EZB, da hat er am elften Juni in ihrer letzten Sitzung nochmal nachgelegt.

00:12:50: Erwartest du das dann noch mehr kommt oder ist jetzt der Hochpunkt des Strafungskurses erreicht?

00:12:57: Nein, es kann gut sein dass die europäische Zentralbank sogar noch mal einen Schritt macht.

00:13:01: Sie möchte eben auf gar keinen Fall wieder in die Falle, in Anführungsstrichen reinlaufen, in dem man gedacht hat alles ist nur vorübergehend und man kann auch ein Stück abwarten.

00:13:11: deswegen hat sie jetzt schonmal im Vorgriff ähnlich argumentiert übrigens auch die Bank of Japan die Zinsen angehoben damit eben ein Signal gesendet wird, dass man hier auf die Inflation achtet.

00:13:25: Wir wissen alle das die Ininflation nicht nur ein theoretisches Konstrukt ist sondern alle Verbraucherinnen und Verbrauchern natürlich hart treffen kann weil die Kaufkraft einfach abnimmt.

00:13:38: Und die Europäische Zentralbank hat wie ich das vorhin schon gesagt habe eben die Wachstumsprognosen ein bisschen runtergenommen hat aber vor allen Dingen ähnlich wie die amerikanischen Notenbank auch Inflationserwartungen doch stark hochgenommen, vor allen Dingen die Chor-Inflationsrate also dort wo Lebensmittel und Energie herausgerechnet wird.

00:13:55: Erwartet sie nun bis zum Jahr zwanzig achtundzwanzig nicht mehr auf EZB Ziel und vor dem Hintergrund ist es natürlich verständlich dass sie die Zinsen angehoben hat und auch das der Markt erwartet, dass sie das möglicherweise in diesem Jahr und da steht vor allen dingen der September infrage noch einmal tun könnte.

00:14:14: Und glaubst du, wenn jetzt die Straße von den Moos wieder off wäre?

00:14:17: Wenn wir einen wie auch immer gestalteten Frieden im Nahen Osten bekommen.

00:14:22: Dass das EZB-Inflationsziel von zwei Prozent oder ein bisschen drüber also dass es zumindest im Jahresverlauf wieder in greifbare Nähe rücken könnte oder müssen wir da dann doch lieber noch aufs nächste Jahr warten und dann würden vielleicht die Zinsinnen auch wieder fallen?

00:14:36: Davon würde ich ausgehen, dass wir tatsächlich bis ins nächste Jahr warten müssen.

00:14:40: Das halten wir auch für nicht unwahrscheinlich, dass die Europäische Zentralbank dann senken wird.

00:14:46: Könnte auch für die amerikanischen Notenbank dann zutreffen.

00:14:49: allerdings ist es so das die Kapitalmärkte wie wir das vorhin schon besprochen haben Jessica sehr schnell agieren.

00:14:55: trotzdem ist natürlich volkswirtschaftlicher Schaden eingetreten.

00:14:59: der Ölpreis vor allen Dingen auch der Gaspreis sind deutlich höher als vor dem Konflikt.

00:15:05: Man muss jetzt zuerst mal die Produktionsanlagen reparieren, die Schiffe müssen wirklich auch wieder fahren können ohne Unterbrechung.

00:15:14: Wir müssen diese ganzen Lieferketten wieder aufbauen und insofern wird das schon noch ein bisschen dauern.

00:15:21: Wir rechnen also bis mindestens September, bis der Fluss durch die Straße von Normus sich selbst wenn man sich jetzt sehr schnell wirklich einigt und die Straße frei gibt.

00:15:30: Rechen wir eben bis September dass die Dinge wieder einigermaßen normal laufen und deswegen wird wahrscheinlich auch die Inflation in diesem Jahr mindestens etwas höher bleiben werden wir eben beobachten müssen, wie es zweit oder dritte Runde Effekte gibt.

00:15:47: Und dann kann das sein, wie gesagt, zwei Tausend siebenundzwanzig, dass die Europäische Zentralwaggern Schritt nach unten machen könnte?

00:15:53: Ich finde es ja wahnsinnig spannend, wie die Märkte auf all das in den vergangenen Wochen und Monaten reagiert haben.

00:15:58: Wir haben geopolitische Krisen und Kriege, wir haben eine steigende Inflation, wir sind zumindest in Europa Sorgen um das Wirtschaftswachstum.

00:16:05: im USA läuft's ja noch.

00:16:06: irgendwie kann ja nichts die Relie wirklich beenden Die Märkte dies und jenseits des Atlantiks nahe Allzeithochs.

00:16:13: Glaubst du, es wird in den kommenden Wochen zumindest an der Nachrichtenfront ein bisschen ruhiger und vielleicht laufen die Kurse auch mal so ein bisschen seitwärts?

00:16:21: Und die Rallye wird mal beendet.

00:16:23: oder geht das so sportlich weiter.

00:16:25: Oder gibt's einen entspannten Börsen-Sommer?

00:16:27: Ja

00:16:27: zwei Punkte dazu Jessica.

00:16:29: Das eine ist dass ich natürlich auch hoffe, dass wir ein Frieden bekommen, dass Wir eine Einigung sehen werden und sich dann langsam diese ganzen Lieferketten wieder normalisieren und die Preise für Energie Petrischemische Vorprodukte etc.

00:16:45: wieder fallen werden, also das ist sicherlich eine Hoffnung, ich glaube sogar eine berechtigte Hoffnung weil wie gesagt man redet ja zumindest miteinander.

00:16:54: Der zweite Punkt ist der wenn du sagst die Märkte Da würde ich etwas zurückhaltender sein, weil es sind eben nur Ausschnitte des Marktes die hier wirklich so stark nach oben ziehen und die ganzen Indizes mitreißen.

00:17:10: Und das ist vor allen Dingen die Energie aufgrund der hohen Energiepreise.

00:17:16: also da sehen wir vor allem in Europa wirklich unglaubliche Revisionen der Gewinnerwartungen nach oben, verständlicherweise.

00:17:25: Und das zweite ganz große Thema ist natürlich die künstliche Intelligenz und hier vor allen Dingen die Infrastruktur für künstlische Intelligenze.

00:17:32: Also Energieerzeugung, Energiespeicherung, Leitung, Rechenzentren und vor allen dingen natürlich die Chips sowohl Rechenships wie auch Speicherchips.

00:17:43: also deswegen beispielsweise sind ja die Länder Korea und Taiwan in der Vergangenheit sehr gut gelaufen.

00:17:52: Hier sehen wir einfach gute bis sehr gute Gewinne, hervorragende Gewinnrevisionen, die nach oben gehen und wie gesagt dieser Bereich zieht dann die gesamten Märkte nach oben.

00:18:06: wenn ich dann beispielsweise in die Hyperscaler hineingucken die ja die großen Investitionen alle stemmen müssen, wo die freien Cashflows doch stark sinken.

00:18:17: Dann sehen wir vielleicht eine neutrale Entwicklung über die letzten Monate und wenn man in die Sektoren hineinguckt Beispiel Software oder potentiell von Disruption betroffen sind dann haben wir da doch ganz knackige negative Zeichen.

00:18:34: also insofern die Märkte reagieren finde ich rational auf Gewinnen Erwartungen, die genau in den Bereichen oder in den Sektoren, die dann auch die Indizes nach oben ziehen deutlich gestiegen sind.

00:18:49: Es bleibt auf jeden Fall spannend und wir bleiben dran.

00:18:53: Danke für diese Perspektiven

00:18:55: to go!

00:18:55: Sehr gerne Jessica.

Über diesen Podcast

Jede Woche sprechen Dr. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer darüber, was die Märkte bewegt – und was das für Anleger bedeutet. Schnell, pragmatisch und auf den Punkt. Und wem die wöchentliche Dosis Börsenwissen nicht genügt, dem sei Stephans täglicher Newsletter „PERSPEKTIVEN am Morgen“ empfohlen. Mehr dazu auf deutsche-bank.de/pam

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Soweit in dieser Marketinginformation von Deutsche Bank die Rede ist, bezieht sich dies auf die Deutsche Bank AG, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt, Deutschland.

von und mit Deutsche Bank

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