PERSPEKTIVEN To Go – der Börsenpodcast

PERSPEKTIVEN To Go – der Börsenpodcast

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00:00:01: Die KI-Rally an der Börse stockt, dafür läuft die Berichtssaison auf Hochtouren.

00:00:15: Liefern die Unternehmen an der Wall Street?

00:00:17: Können sie die Erwartung schlagen oder bremsen?

00:00:20: Inflation und der hohe Ölpreis?

00:00:22: Wir schauen auf die aktuelle Lage an den Märkten.

00:00:24: Das sind Uli Steffan von der Deutschen Bank und ich.

00:00:27: Mein Name ist Jessica Schwarzand.

00:00:28: damit herzlich willkommen zu den Perspektiven.

00:00:30: to go!

00:00:32: Uli, Sie geht wieder los die Berichtssaison.

00:00:35: Noch sind wir ganz am Anfang aber gibt es schon einen Trend?

00:00:38: Ja ich würde sagen Jessica, es gibt einen deutlichen Trend und der geht in die Richtung dass die Unternehmen... Ich sage das selten an der Börse aber geradezu phänomenal berichten.

00:00:47: Wir liegen in den Vereinigten Staaten von Amerika bei einem Plus.

00:00:52: blended bedeutet also die Unternehmen die bisher schon berichtet haben.

00:00:56: Und wenn der Rest sozusagen Inline mit Erwartungen kommt von sechsundzwanzig Prozent.

00:01:02: Wow!

00:01:03: Ja, das ist wirklich eine Zahl die sehr beachtlich.

00:01:06: neunzig Prozent der Unternehmen haben die Erwartungen übertroffen und das sieht man eben eigentlich nie wenn man nicht gerade aus einer Rezession kommt.

00:01:16: Bei einer Rezession ist normal dann sind die Unternehmensgewinde ja vorher stark gefallen und erholen sich dann wieder das jetzt sozusagen ohne Rezcession eine solche Berichtssaison hin zu legen.

00:01:26: Das ist schon außergewöhnlich

00:01:28: Und es macht auch Spaß, zuzugucken und morgens die Nachrichten zu lesen was da am Abend vorher wieder los war.

00:01:33: Traditionell geht's ja mit den Banken los wenn wir mal so ein bisschen auf Branchen schauen wie ist das abgelaufene Quartal bei den großen amerikanischen Banken gelaufen?

00:01:42: Ja Jessica auch die Banken haben hervorragend berichtet.

00:01:45: sie haben im Wesentlichen alle die Erwartungen übertroffen was insbesondere auch an Börsenhandel lag.

00:01:52: mit den Volatilitäten um Den Krieg am persischen Golf konnte hier gutes Geld verdient werden und insofern ist es vielleicht nicht überraschend, dass die Banken wirklich sehr gute Berichte vorgelegt haben.

00:02:05: Stichwort Krieg im Golf – die Straße vom Hormus mal offen, mal geschlossen, man verliert langsam ein bisschen den Überblick.

00:02:11: Da ist natürlich immer der Ölpreis ein Thema.

00:02:14: Es gibt das Branchen, die profitieren von einem hohen ÖlPreis und andere Leiden.

00:02:19: Gibt's da auch schon aktuelle Zahlen oder Tendenzen?

00:02:22: Ja natürlich, es ist vor allen Dingen die Energie nicht überraschenderweise neben der Technologie auf die wir bestimmt gleich noch zu sprechen kommen.

00:02:29: Die hier die Gewinne treibt.

00:02:31: also in den USA sehen wir bisher ein gewinn plus bei der energie von knapp hundertundzwanzig prozent.

00:02:39: Also das muss man sich wirklich auf der zunge zergehen lassen.

00:02:42: aber auch in europa sind es weniger unternehmen bis her aber hundert und zwanzig Prozent die die Energie hier zulegt und das sind natürlich dann vor allen Dingen Öl- und Gaskonzerne, aber auch Versorger.

00:02:55: Die wegen der Engpässe im persischen Golf beziehungsweise an der Straße von Hormuz höhere Preise nehmen können und dass dann eben in Margen und Gewinne übersetzen.

00:03:05: weniger begeistern dürften uns wahrscheinlich die Zahlen der großen Airlines.

00:03:09: gibt es da schon was denn?

00:03:10: die leiden ja unter den hohen Energiepreisen.

00:03:13: Die Airlines haben natürlich dieser Tage einen nicht so einfachen Stand mit den explodierenden Energiepreisen, die sie natürlich Stichwort Kerosin auch hart treffen.

00:03:24: Sehen wir das Airlines beispielsweise in Europa hier to date negativ sind und jetzt gerade auch mit der neuerlichen Eskalation am persischen Golf noch mal nachgegeben haben.

00:03:35: Auch in der Bricsaison war nicht alles richtig gut.

00:03:38: aber wie gesagt das überrascht natürlich nicht Vor dem Hintergrund, dass wir hier so hohe bzw.

00:03:45: gestiegene Kerosin-Kosten haben?

00:03:48: Schauen wir auf ein paar andere Branchen.

00:03:49: eine.

00:03:49: Du hast die Fans schon angesprochen und darf natürlich nicht fehlen in der Technologiebranche.

00:03:53: Die KI-Rallye an den Märkten, die stockt ja gerade einen wenig – nicht nur einer Wall Street auch in Südkorea und anderswo.

00:04:00: Die Max Heaven unsere glorreichen Sieben laufen auch nicht mehr so sensationell an der Börse in diesem Jahr.

00:04:06: Sie haben ein Performance-Problem wahrzulesen.

00:04:08: Wie läuft Tech, wie laufen die Quartalszahlen rein?

00:04:13: Die großen Technologiekonzerne gerade in den Vereinigten Staaten kommen noch.

00:04:17: Sie stehen jetzt in Kürze auf der Agenda.

00:04:19: da können wir also nicht zu viel sagen, die Techkonzerne, die bisher berichtet haben.

00:04:24: Insbesondere auch aus dem Bereich der KI-Infrastruktur sowohl in Korea und Taiwan.

00:04:29: In Europa aber auch schon in den Vereintlichen Staaten gab es das erste Unternehmen haben alle sehr gut berichtet.

00:04:36: Nichtsdestotrotz stockt die Rally, weil die Investoren doch immer wieder sagen werden die Unternehmen denn in der ausreichenden Zahl künstliche Intelligenz adaptieren und damit Rechenkapazitäten buchen bzw.

00:04:50: kaufen oder kommen die Produktivitätsfortschritte eben nicht?

00:04:54: beziehungsweise müssen die großen Hyperscaler auf Kapitaldisziplin achten und weniger investieren?

00:05:02: Natürlich sind immer wieder die Unternehmen betroffen, die diese Infrastruktur zur Verfügung stellen.

00:05:07: Also da ist tatsächlich eine vehemente Diskussion an der Börse entstanden.

00:05:13: und ja zuletzt trotz sehr guter Ergebnisse sind auch die Unternehmen der künstlichen Intelligenzinfrastruktur ein Stück weit zurückgelaufen.

00:05:23: das würde ich aber noch nicht obwohl es mittlerweile schon Beermarktniveau hat als zu beängstigend begreifen, denn sie sind im Vorfeld natürlich auch sehr stark gestiegen.

00:05:36: Und dass diese Diskussion dann aufkommt ist glaube ich richtig und da wird ein bisschen Luft mal aus dieser Spekulation herausgelassen.

00:05:45: Nichtsdestotrotz sind die Bewertungen mittlerweile relativ günstig weil die Gewinne mehr gestiegen sind als die Kurse berichten dann auch die Erwartungen nicht nur erfüllen, sondern wieder übertreffen können.

00:06:01: Dann würde ich davon ausgehen, dass sich die Hosse fortsetzt.

00:06:05: Und wenn Sie die Erwartung nicht erfülle?

00:06:08: Da gab es schon ein sehr prominentes Beispiel in den Vereinigten Staaten.

00:06:12: Dann geht das natürlich sehr stark in die andere Richtung.

00:06:16: Ein großes amerikanisches Unternehmen ist da mit einem Schlag um twenty-fünf Prozent gefallen.

00:06:23: Die Erwartungen müssen nicht nur erfüllt, sondern sie müssen mit Sicherheit übertroffen werden.

00:06:27: Wie gesagt bisher ist das den meisten gelungen.

00:06:31: wir müssen ein bisschen unterscheiden.

00:06:32: auch die Hyperscaler schreiben gute Gewinne aber hier sind es eben die hohen Investitionen Die Frage gestellt sind.

00:06:40: bei der Infrastruktur ist die Frage, ob die Gewinne denn immer noch so kommen sollten.

00:06:44: Die Investitionen nicht mehr stattfinden und bei der Software ist es eben die Frage der Disruption obwohl wir auch da weiterhin oder momentan noch gute Gewinnen sehen.

00:06:56: wie gesagt ganz konkret für die großen Tech-Konzerner der Vereinigten Staaten können wir dann beim nächsten Podcast darüber sprechen weil in den nächsten Tagen bzw Wochen reinlaufen werden.

00:07:07: Also das Thema Berichtssaison wird uns in den nächsten Wochen sicherlich noch nicht loslassen.

00:07:11: Irgendwann geht es ja auch in Europa richtig los, wir hängen immer ein bisschen hinterher.

00:07:14: Lass uns aber auch nochmal auf die Wirtschaftsdaten gucken und vor allen Dingen auf die Geldpolitik.

00:07:19: Die US-Inflation ist stärker gefallen als erwartet.

00:07:22: Wie kommt das?

00:07:24: Ja Wir haben sicherlich eine gewisse Konsolidierung gehabt bei den Energiepreisen mit der Waffenruhe im mittleren Osten.

00:07:31: Jetzt zuletzt mit der Eskalation sind die Preise wieder gestiegen, aber sie sind natürlich immer noch weit davon entfernt wie Sie am Anfang des Konfliktes waren.

00:07:39: Also wir waren jetzt zuletzt mal kurz über neunzig Dollar pro Beryl sind mittlerweile wieder drunter gefallen.

00:07:46: es bleibt eine unübersichtliche Lage.

00:07:48: es gibt nach wie vor keine Lösung und das hat glaube ich auch dazu geführt neben eben den Erwartungen dass die amerikanische Notenbank die Zins nicht senken wird sondern möglicherweise sogar anheben dass es hier kaum zweitrunden Effekte gegeben hat.

00:08:05: und deswegen ist die Inflation tatsächlich zurückgegangen, sowohl was PCR angeht aber auch was den normalen Konsumentenwarenkorb angeht.

00:08:13: Auch die Produzentenpreise sind ein Stück weit gefallen und man sieht das auch in den Erwartungen der Konsumentin.

00:08:19: insgesamt läuft die amerikanische Volkswirtschaft nach wie vor recht ordentlich.

00:08:25: Surprise-Indizes, also die tatsächlichen Ergebnisse auf der makroökonomischen Seite versus den Erwartungen.

00:08:33: Da sieht man dass die tatzlichen Ergebnissen sogar besser sind als erwartet worden war.

00:08:38: das wird dann im sogenannten Surprise Index aufgenommen und der ist auf recht ordentlich hohem Niveau.

00:08:44: Also eine Rezession ist im Moment in den USA sicherlich nicht zu befürchten.

00:08:49: Es gibt glaube ich für alles ein Index sobald man sich debörseneert.

00:08:53: Was heißt das Ganze?

00:08:54: Das ist gerade schon angesprochen für die Geldpolitik der FED, also Senkung auf keinen Fall im Moment.

00:08:59: Aber eine Erhöhung der Zinsen bei der nächsten Notenbank-Sitzung?

00:09:03: Ja, bei den Nächsten möglicherweise noch nicht zumindest preis das der Markt nicht ein.

00:09:07: er preist es dann für September und Oktober ein.

00:09:09: dass die FED tatsächlich einen Schritt hier nach oben machen könnte in weiteren Jahresverlauf beziehungsweise seit dem Jahr zum Jahr zwei tausend sieben zwanzig dann sogar ein zweiter Schritt Nach oben, ich bin nicht sicher ob das wirklich so kommen wird hängt natürlich auch sehr stark von den Entwicklungen am persischen Golf ab.

00:09:24: Aber die amerikanische Notenbank hat hier wie gesagt auch verbal über Kevin Walsh den neuen Notenbanken-Gouverneur Zeichen gesetzt und insofern müssen wir mal schauen wohin die Inflationserwartungen denn dann wirklich tendieren und ob die Noten Bank handeln muss oder ob sie tatsächlich es bei dieser verbalen Intervention belassen kann möglicherweise sich die Lage am persischen Golf wieder beruhigt und die amerikanische Notenbank dann in den Rückwärtsgang einlegt.

00:09:56: Also dahin geht, wo man ja sie am Anfang des Jahres XXI erwartet hat, nämlich dass sie die Zinsen senken

00:10:04: könnte."

00:10:05: Die Europäische Zentralbank, die EZW, tagt am Donnerstag?

00:10:08: Was ist dazu

00:10:09: erwarten?".

00:10:10: Da ist zu erwarten, dass sie die Zinsen belässt wo sie sind und auch möglicherweise im Herbst einen zweiten Schritt macht.

00:10:19: Da gibt es auch unterschiedliche Stimmen aus der Europäischen Zentralbank.

00:10:23: Frau Schnabel sagt das sie eher Inflationsgefahren sieht.

00:10:27: Frau Lagarde beruhigt die Märkte ein wenig.

00:10:30: also ja kann gut sein dass die europäische Zentralbanken hier nochmal ein Zeichen setzen möchte auch im Sinne präventiv gegen zweitrundendeffekte vorgehen zu wollen.

00:10:41: Allerdings würde ich dann auch glauben, dass die europäische Zentralbank in den Jahr- und Zinsen eher wieder senkt sollte sich die Lage am persischen Golf beruhigen und die Energiepreise wieder ein Stück weit nach unten

00:10:53: kommen.

00:10:54: Bevor wir noch ganz kurz auf Bitcoin und Gold kommen müssen wir noch über das Wetter reden.

00:10:59: Die Trockenheit bringt zunehmend Probleme bei einer der wichtigsten Verkehrsallern Deutschlands.

00:11:04: Was heißt das denn für Lieferketten, Transportkosten und am Ende für das deutsche Wirtschaftswachstum?

00:11:11: Ja die Wasserwege nicht nur die Meereswasserwege sondern auch die Flüsse sind von überragender Bedeutung beim Transport von Gütern und Waren und deswegen sind natürlich die Niedrigstände da guckt man ja immer besonders auf Kaupp Am Rhein, wie hoch da die Pegelstände sind und sie sind mittlerweile eben so niedrig dass die Schiffe voll beladen nicht mehr dadurch fahren können.

00:11:35: Es bräuchte dringend Niederschlag um das zu ändern und passiert das nicht müssen dann die Waren auf Züge oder LKWs umgeladen werden.

00:11:43: Das verursacht natürlich entsprechende Kosten.

00:11:46: also die Unternehmen haben davor gesorgt Sie könnten das tun aber die Kosten wären natürlich auch dadurch nochmal steigen.

00:11:53: Das ist schon richtig.

00:11:54: Insofern muss man da sicherlich auch einen Blick drauf haben, ob und wie sich diese Pegelstände in den nächsten Wochen weiterentwickeln werden.

00:12:02: Der Bitcoin der Preis für die bekannteste Kryptowährung es Anfang Juli auf seinen tiefsten Stand seit einundzwanzig Monaten gefallen.

00:12:10: Seit seinem Höchststand das war glaube ich im Oktober fünfundzwanziger ist das Marktumfeld doch deutlich eingetrübter.

00:12:17: was ist denn da der Grund?

00:12:19: keine Lust mehr auf Bitcoin?

00:12:21: Wir haben ja schon mehrfach darüber gesprochen, Jessica dass man natürlich analytisch kein Preis ableiten kann weil es eben keinen zahlungsstrom kein cashflow hinter bitcoins gibt.

00:12:32: Ich glaube oder wir haben festgestellt das sie sehr viel stärker korrelieren mit technologieaktien Dass die sicherlich auch ein stückweit zinssensibel sind.

00:12:42: und wir sehen ja kevin wash Und seine betonung der geldwert stabilität für amerika und für die amerikanische notenbank Und da sind dann die zweijährigen Zinsen insbesondere deutlich gestiegen.

00:12:56: Das lastet dann im Sinne der Opportunitätskosten eben auch auf dem Bitcoin und insofern sind es glaube ich im Moment zwei Faktoren, die hier zu nennen sind.

00:13:07: das eine ist der Rücklauf der Technologiewerte Und das Zweite sind eben die gestiegenen Zinsen gerade im kurz laufenden Bereich.

00:13:16: Also bis zwei Jahre, die hier auf dem Bitcoin und auf den Cryptocurrency insgesamt drücken.

00:13:22: Zinssensibel reagiert auch der Goldpreis?

00:13:25: Da scheint die Rally irgendwie zu enden – schon zu Ende zu sein!

00:13:29: Zumindest gab es einen ziemlichen Kursrücksetzer.

00:13:32: Goldfans brauchen starke Nerven

00:13:33: oder?!

00:13:34: Ja, da gilt das gleiche mit Bezug auf die Zinsen.

00:13:37: Hier muss man auch vor allen Dingen den Dollar noch beobachten.

00:13:40: also der starke Dollar drückt dann auch ein Stück weit auf den Goldpreis und wir hatten es glaube ich hier an der Stelle auch schon gesagt Es gibt ja zwei prominente Notenbanken mit der Türkei und Indien die gold verkauft haben um Liquidität zu schaffen erstens um die eigenen Währungen zu stabilisieren zweitens um Energie kaufen zu können.

00:13:59: Also insofern ja ist auch Gold hier momentan betroffen von diesen Entwicklungen, insbesondere auch um die Straße von Hormuz und den persischen Golf.

00:14:10: Ich würde aber auf mittlere und längere Frist erwarten dass die Notenbanken gerade der Entwicklung von Schwellenländer gold weiter kaufen werden und in ihre Währungsreserven übernehmen.

00:14:23: Und deswegen würde ich glauben, dass nach dieser Konsolidierung und wenn Gold einen Boden gefunden hat der möglicherweise ja bei fourtausend Dollar pro Unze oder um die viertausenden Dollar pro unze liegen könnte das gold dann wieder steigen wird.

00:14:38: Richtung.

00:14:39: Wir

00:14:41: haben jetzt auch viel über die Berichtssaison gesprochen.

00:14:43: So eine Berichts-Saison, das wurde es ja schon öfter gefallen kann, auch immer mal wieder Überraschungen und damit Kursschwankungen uns präsentieren.

00:14:50: Wie gehe ich damit als Anlegerin denn um?

00:14:53: Ich bin ja eher langfristig unterwegs Augen zu und durch oder vielleicht auch mal ein bisschen was nachkaufen.

00:14:59: Ja wie bei allen Volatilitäten Jessica muss man eben immer entscheiden hat sich die Welt wirklich geändert?

00:15:04: Und wir haben ja schon bei der künstlichen Intelligenz insbesondere darüber gesprochen dass es einfach noch nicht wirklich entschieden ist, ob die Produktivitätsfortschritte für die Unternehmen und dann auch für die Volkswirtschaft folgen werden.

00:15:15: In der Vergangenheit war das typischerweise der Fall.

00:15:18: also wir erinnern alle an den berühmten Ausspruchs von Robert Solow Nobelpreisträgern in den Anführungsstrichen der Erfinder der Wachstumstheorie, der gesagt hat ich sehe die Computer aber die Produktiverität sehe ich nicht Und so könnte das natürlich hier auch sein, dass es etwas länger dauert.

00:15:34: Es gibt aber auch Prominente stimmen, die das in Zweifel ziehen und sagen, die Produktivität kommt eben nicht.

00:15:40: Und genau das ist die Diskussion an den Börsen.

00:15:43: also man muss eine Meinung entwickeln.

00:15:46: ich glaube dass wir noch sehr viel mehr an künstliche Intelligenz sehen werden aber Ich habe da Indikatoren für.

00:15:53: Aber wie gesagt ich möchte trotzdem auf diese Diskussion verweisen weil ich natürlich auch nicht weiß was alles in Zukunft passiert.

00:16:00: Andere Bereiche, wenn ich beispielsweise auf die Energie gucke.

00:16:04: Da wird es zweifellos so sein sollte es in welcher Form auch immer und wann auch immer eine Einigung am persischen Golf geben dass die energiepreise fallen werden.

00:16:12: wir haben grundsätzlich genug gas Und öl auf der welt und wir bauen ja auch die alternativen aus.

00:16:18: Insofern würde Ich nicht darauf wetten das die gewinne steigerungen gerade in dem energiebereich Also fossile energien so weitergehen wie das im moment der fall ist.

00:16:29: Also da wäre ich schon eher skeptischer, sollte sich eine Beruhigung ergeben werden sicherlich diskretionäre Konsumindustrie Grundstoffe wieder mehr gefragt sein.

00:16:39: Dann kommen die Fiskalpakete ins Spiel dann geht es um Infrastruktur und um Aufbau Und insofern wären das Sektoren, die dann sicherlich besser performen könnten.

00:16:50: Das wird ganz sicherlich ein Thema sein über dass wir in den nächsten Wochen und Monaten auch sprechen müssen und auch wollen.

00:16:58: bis hierhin Danke ich dir für diese Perspektiven to go.

00:17:01: Sehr gerne!

Über diesen Podcast

Jede Woche sprechen Dr. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer darüber, was die Märkte bewegt – und was das für Anleger bedeutet. Schnell, pragmatisch und auf den Punkt. Und wem die wöchentliche Dosis Börsenwissen nicht genügt, dem sei Stephans täglicher Newsletter „PERSPEKTIVEN am Morgen“ empfohlen. Mehr dazu auf deutsche-bank.de/pam

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Soweit in dieser Marketinginformation von Deutsche Bank die Rede ist, bezieht sich dies auf die Deutsche Bank AG, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt, Deutschland.

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