PERSPEKTIVEN To Go – der Börsenpodcast

PERSPEKTIVEN To Go – der Börsenpodcast

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00:00:01: Deutsche Bank präsentiert Perspektiven to go.

00:00:05: Ihr

00:00:05: Audio-Podcast wohnt um das Thema.

00:00:13: Die geopolitische Lage ist nun ja volatil, der Ölpreis schwankt und die Zweifel am KI-Boom werden wieder größer.

00:00:20: Und trotzdem notieren viele Indizes nahe ihrer Allzeithochst.

00:00:24: Der DAX hat zum Wochenstart sogar einen neuen Rekord markiert.

00:00:27: Liegt es an den Quartalszahlen, die täglich eintrudeln?

00:00:30: Immer mehr auch aus Europa.

00:00:32: über die aktuelle Lage an den Märkten spreche ich mit Uli Stefan von der Deutschen Bank.

00:00:36: Mein Name ist Jessica Schwarzer und damit herzlich willkommen zu dem Perspektiven To Go!

00:00:41: Uli, bevor wir auf die Quartalszahlen schauen.

00:00:44: Die Schwankungen an den Märkten haben ja wirklich zugenommen.

00:00:48: Trotzdem sehen wir eben diese Allzeithochs- den DAX-Rekord.

00:00:52: Wie kommt das?

00:00:53: Weil geopolitisch... Geht's ja schon ganz schön hin und her.

00:00:56: Ja, es sind die Fundamentaldaten, die hier treiben mit Jessica und das auf der mikroökonomischen Ebene.

00:01:01: also ist vor allen Dingen die Berichtssaison.

00:01:03: wir wollen ja gleich noch genauer darüber sprechen aber die Gewinnzuwächse sind doch erheblich und das treibt natürlich dann die Kurse insgesamt nach oben.

00:01:11: Trotzdem werden auch die Zweifel am KI?

00:01:14: boom, wieder größer.

00:01:15: Wir sehen auch so ein bisschen Favoritenwechsel wenn wir unter die Indexebene schauen und dann eben diese geopolitische Lage sprich Stichwort Ölpreis.

00:01:24: nach einem ruhigen Sommer sieht es nicht aus oder?

00:01:26: Ja ich glaube nicht dass die Entwicklung bei der künstlichen Intelligenz insgesamt infrage gestellt werden.

00:01:32: Es ist eher eine Frage wie schnell denn adaptiert wird und wie viel Infrastruktur wir denn tatsächlich dafür brauchen.

00:01:40: Es gibt dann immer wieder chinesische Modelle, die vermeintlich preiswerter sind und vielleicht annähernd oder genauso gut.

00:01:48: Es gibt immer wieder die Frage wie viele Rechenzentren brauchen wir denn wirklich?

00:01:53: Und wie schnell adaptieren die Unternehmen um dann diese Rechencentren Kapazitäten auch zu buchen?

00:02:00: Das führt dann eben zur erheblichen Schwankungen einerseits bei den KI Infrastrukturunternehmen vor allen Dingen Semi-Kondakter, also den Chips.

00:02:09: Aber auch bei den Hyperscalern.

00:02:11: da haben wir im Moment eine umgekehrte Korrelation könnte man sagen.

00:02:15: wenn also weniger investiert wird dann profitieren die Hyperscala.

00:02:18: Man redet dann über Kapitaldisziplin.

00:02:21: Anders herum sind es dann eher die Infrastruktur Unternehmen und der dritte große Bereich ist natürlich all das, was disruptiert wird.

00:02:29: Auch das hat man ja hier schon ein paar mal besprochen.

00:02:31: aber Software usw.

00:02:33: hat nach wie vor einen schweren Stand vor dem Hintergrund dass eben gerade die Argentischen günstlichen Intelligenzen eben auch im Coding also in der Programmierung mittlerweile ziemlich gut sind.

00:02:45: Nun läuft die Berichtssaison vor allem an der Wall Street auf Hochtouren, einige der großen Tech-Konzerne haben bereits Zahlen vorgelegt.

00:02:52: wie sind sie ausgefallen?

00:02:54: und KI-Boom oder KI-Zweifel steckt in diesen Zahlen?

00:02:59: Ja, ich glaube in den Zahlen steckt relativ wenig Zweifel.

00:03:01: Wenn man sich das insgesamt anguckt die Gewinne in den Vereinigten Staaten insgesamt für der S&P fivehundert fast fünfzig Prozent im Plus.

00:03:10: Das sieht man ohne Rezession eigentlich nicht.

00:03:14: selbst mit Rezensionen ist da schon eine absolute Ausnahmetat Bestand dass die Gewinne so dermaßen stark steigen.

00:03:21: Also wirklich beachtlich, auch in der Breite muss man sagen, eighty-fünf Prozent der Unternehmen haben die Gewinnüberschrittenen also die Schätzungen überschriten dies zuvor gegeben hat.

00:03:30: führen sind die Energie unternehmen.

00:03:33: das bedeutet ja den Vereinigten Staaten vor allen Dingen Öl und Gas wundert einen jetzt nicht vor dem geopolitischen Hintergrund.

00:03:41: danach kommen aber dann Kommunication Services Technologie usw.

00:03:46: Da, wo man es auch vermuten würde.

00:03:48: Und da ist eben diese ganze Geschichte um die künstliche Intelligenz herum, die Gewinne und damit natürlich auch die Kurse treiben.

00:03:56: Wobei man sagen muss, die gewinne insgesamt steigen mehr als die Kurze so dass die Bewertungen insgesamt sogar nach unten bewegen.

00:04:02: Also es wird richtig viel Geld verdient in den USA.

00:04:05: Das fand ich ganz spannend.

00:04:06: du hattest das in deinen Newsletter Perspektiven am Morgen vor ein paar Tagen geschrieben, Konzerne relativ stark auf den US-Heimatmarkt ausgerichtet ist, anders als in Europa.

00:04:22: Also jeder achte Dollar wird nur im Ausland verdient war es glaube ich und irgendwie sechzig Prozent der Euro Umsätze kommen aus dem Ausland.

00:04:29: Ist das im Prinzip das was sich an den Quartalszahlen widerspiegelt?

00:04:32: Weil in USA läuft's wirtschaftlich ja ziemlich gut!

00:04:35: Ja in den USA läuft es insgesamt besser zumindest als in europa.

00:04:38: sie sind auch weniger von den hohen Öl und Gaspreisen getroffen als Europa.

00:04:44: das Beispiel Es sind natürlich auch sehr viel dynamischer, weil sie einfach weniger Regulierung und so weiter und sofort haben.

00:04:50: Will das gar nicht normativ werten?

00:04:52: Will das einfach nur beschreiben dass es so ist und insofern ja sprudeln die Gewinne.

00:04:58: man muss bei den großen Technologiewerten allerdings sagen dass Ja die Umsätze schon im Ausland auch sehr stark dabei sind und das ein schwächerer Dollar Und wir erinnern uns ja noch an den Jahresstaat, im Jahr zwölfundzwanzig.

00:05:11: Da war der Dollar noch deutlich fester.

00:05:14: aber dass ein solcher schwächerer Dollar dann in der Rückrechnung in US-amerikanische Bilanzen eben auch noch hilft also die Erzielten Gewinne im Ausland, Indern, Euro, Jennen oder britischen Pfund oder wie auch immer.

00:05:27: Die werden dann in US-Dollar noch mehr wert und insofern ist das eher ein positives Signal sogar für die US-Technologiewerte.

00:05:36: Wenn gleich mal sagen muss insgesamt ja der S&P fivehundert schon sehr amerikalastisch.

00:05:40: also Amerika ist da keine so offene Volkswirtschaft wie das die Europäischen sind mit dermaßen hohen Anteilen an Ex und Importen.

00:05:49: Du hast

00:05:49: es gerade schon gesagt, es waren glaube ich eighty-fünf Prozent der Unternehmen, die die Erwartungen stark geschlagen haben.

00:05:54: Gibt's auch Ausreißer nach unten?

00:05:56: Ja natürlich gibt es Ausreiser nach unten, vor allen Dingen ist die Spannbreite sehr groß.

00:05:59: Ich hatte schon gesagt Energie liegt ganz weit vorne mit knapp hundertdreißig Prozent der Gewinnsteigerung.

00:06:06: Am unteren Ende finden wir dann den einzigen Negativen, nämlich die Gesundheitsaktien.

00:06:10: Da muss man auch ein bisschen auffassen in den USA etwas anders definiert als bei uns das insbesondere Pharma.

00:06:17: In den Vereinigten Staaten gehören da auch Krankenhäuser, Krankenversicherungen usw.

00:06:21: und so fort dazu.

00:06:22: Also die laufen nicht so gut, Consumer Stapels, Immobilien klar mit den zuletzt gestiegenen Zinsen wirkt das natürlich dann negativ.

00:06:31: Also, das sind Bereiche die insgesamt nicht so gut performen wenn gleich wie gesagt bis auf die Gesundheit auch hier die Gewinne steigen.

00:06:40: also eine sensationelle Berichtssaison an der Wall Street mit kleineren Ausreisern.

00:06:45: Auch in Deutschland und Europa läuft die Berichtsaison mittlerweile.

00:06:48: Wie fällt deine Zwischenbilanz da aus?

00:06:51: Ja auch hervorragend!

00:06:52: Das kann man gar nicht anders sagen sicherlich auf etwas niedrigerem Niveau was vor allen Dingen eben Der Technologie geschuldet ist, auch hier haben wir über zwanzig Prozent Gewinn plus.

00:07:03: Also das ist für Europa schon eine ziemlich gute und hohe Zahl.

00:07:07: ebenso dass knapp siebzig Prozent der Unternehmen die Erwartungen schlagen isst für Europa eine sehr hohe zahl.

00:07:15: also offensichtlich sind wieder ein Marketing im Vorfeld der Berichtssaison nicht ganz so gut wie die Amerikaner's sind, die regelmäßig so bei Achtzig liegen als Siebzig.

00:07:22: es für Europa schon ziemlich gut, also insofern ja muss man sagen ist wie gesagt die Energie.

00:07:29: die hier ganz oben steht.

00:07:31: Dahinter kommen dann die Technologie und die Finanzwerte, die auch sehr gut in der Berichtssaison sind.

00:07:37: Am unteren Ende auch bei uns die Immobilien unternehmen und der zyklische Konsum also... Die Leute scheinen sich doch etwas Sorgen zu machen kaufen dann weniger wobei man sagen muss zum zyclischen Konsum gehören natürlich auch die Automobilwerte in Europa.

00:07:53: Die

00:07:53: wollte ich dich gerade ansprechen.

00:07:55: Autobranche ist ja eine Branche, die für Deutschland sehr wichtig isst.

00:07:58: Man möchte fast sagen, sehr wichtig war.

00:08:00: Hoffentlich wieder sehr wichtig wird!

00:08:02: Da gab es ja auch schon erste Zeilen und sie sehen schon wieder desaströs aus oder?

00:08:06: Ja die deutsche Automobilindustrie verliert vor allen Dingen Marktanteile in China.

00:08:10: China war jahrelang ein extrem wichtiger Markt.

00:08:13: der geht jetzt verloren zumindest in großen Teilen verloren und auch in einer hohen Geschwindigkeit verloren.

00:08:20: mal gucken was als nächstes passiert wenn chinesische Unternehmen ihre Autos nach Europa expandieren, exportieren.

00:08:27: Ob wir dann hier viele chinesische Autos auf der Straße sehen.

00:08:31: im Moment würde ich sagen aber das ist nicht empirisch sondern eher anektotisch vereinzelt.

00:08:36: Aber das kann natürlich in Zukunft noch mehr werden und dann greift China eben auch die Heimatbasis An und deswegen sind die Automobilkonzerne gut beraten darauf zu reagieren.

00:08:49: Ich finde sie haben es auch mit einigen Modellen getan, die aus meiner Sicht absolut wettbewerbsfähig sind aber vielleicht in der Breite noch nicht.

00:08:57: und vor allen Dingen fehlt uns am preiswerteren Segment der Automobilskala sicherlich weiter Angebote.

00:09:04: Auch hier fängt das so langsam an Aber da müssen wir sicherlich noch nachlegen.

00:09:09: Und das trifft ja vor allem auch dann die Zulieferer in die Automobilindustrie, also die Autobauer so muss es richtig heißen in der Krise sind und da haben wir auch wirklich schreckliche Nachrichten lesen müssen.

00:09:20: Da werden ja ordentlich Jobs abgebaut leider?

00:09:23: Ja absolut!

00:09:23: Der Verbrenner besteht eben aus vielen tausend Teilen hochspezialisierten Zulieferern, die Teile für diese Motoren liefern, ein Elektromotor ist da wesentlich weniger komplex und insofern werden da sicherlich egal ob China sich in Europa durchsetzen wird oder nicht mit der Elektrifizierung der Antriebe und der Mobilität Jobs wegfallen.

00:09:49: Ein Strukturwandel stattfinden das ist für europa oder für deutschland gar nicht so dramatisch insoferen als dass wir auch eine demografie haben die sehr negativ ist.

00:10:00: viele Leute, die ja die Boomer sozusagen jetzt in Rente gehen.

00:10:05: Für den Einzelnen ist das natürlich eine fürchterliche Nachricht denn man wird dann gucken müssen wo man eben umschult und andere Jobs bekommt und das geht sicherlich nicht von heute auf morgen also... Das ist schon ne schwierige Situation für die einzelnen Menschen vor allen Dingen die Beschäftigten in der Automobilindustrie insgesamt.

00:10:22: Kommen wir

00:10:22: nochmal zurück zur Berichtssaison.

00:10:24: Wie fallen denn die Ausblicke der Unternehmen in Europa aus?

00:10:28: ist da immer noch viel Unsicherheit drin, weil wir geopolitische Risiken sehen.

00:10:32: Weil wir immer noch dieses Hin und Her mit der Straße von Hummus haben

00:10:35: etc.,

00:10:36: PP oder sind die mittlerweile wieder ein bisschen positiver?

00:10:40: Also ich würde sagen es gibt keine ausgesprochenen Ausreißer hier.

00:10:44: aber es ist natürlich auch wieder branchenabhängig ob die Unternehmen und wie stark sie von den hohen Energiepreisen betroffen sind, wie lange Sie annehmen das diese Anhalten könnten.

00:10:55: auch die Zölle mit den Vereinigten Staaten spielen hier sicherlich eine Rolle, wo Lieferbedingungen geändert werden.

00:11:02: Dazu kommt dann der Konkurrenzkampf aus China – wir wissen es ist die Binnkonjunktur in China auch nicht optimal läuft.

00:11:08: da gab's auch zuletzt Stimmungsindikatoren, die wieder enttäuscht haben.

00:11:12: Also versucht China sein Heil im Export und damit auf den Weltmärkten und konkurriert damit zunehmend mit Deutschen, mit Europäischen Unternehmen auch im Maschinenbau in der Elektronik und so weiter und sofort.

00:11:26: Und das sind natürlich dann alles Themen, die zuerst mal bewältigt werden müssen.

00:11:33: Und das vor Standortfaktoren, die ja auch nicht immer nur einfach sind.

00:11:37: für die deutsche europäische Industrie ist eben eine echte Herausforderung, die wir dann sehen in relativ schwacher Dynamik und eben auch in höheren arbeitslosen Zahlen bzw Entlassungen, die Nachrichten erallen uns ja immer wieder.

00:11:53: Nichtsdestotrotz wie gesagt sind die Gewinne ganz in Ordnung.

00:11:57: Aber auch hier konzentriert es sich natürlich auf die Unternehmen, mit dieser Situation zu Recht kommen und einige andere, die vor allen Dingen den Gegenwind spüren sind.

00:12:07: Und du hast ja schon die Automobilindustrie angesprochen, negativ belastet.

00:12:11: Wir hatten gerade über den zyklischen Konsum inklusive Autos gesprochen – da läuft's eben nicht ganz so gut!

00:12:17: Dazu passt im Grunde dass wir bei Konjunktur da hatten im Moment eher so ein gemischtes Bild aus Europa bekommen.

00:12:26: Schwächere Konjunktur auf jeden Fall als in den USA, aber es gab ja auch ein paar positive Überraschungen gerade aus Deutschland.

00:12:33: also wie läuft's in Europa und in Deutschland konjunkturell?

00:12:37: Also in Europa waren zuletzt die Stimmungsindikatoren der Wirtschaft besser als erwartet.

00:12:43: Das ist sicherlich auch der zwischenzeitlichen Entspannung an der Straße von Hormuz geschuldet.

00:12:50: Wie gesagt, Europa ist da sehr viel offener als die Vereinigten Staaten von Amerika treibt deutlich mehr Handel insgesamt mit der Welt, als dass die Amerikaner tun.

00:13:01: für Deutschland war es wenn ich das richtig im Kopf habe der IFO-Index der insbesondere ziemlich gut reingekommen ist.

00:13:08: Und das

00:13:08: Wirtschaftswachstum fürs zweite Quartal war ja auch ein bisschen besser als erwartet?

00:13:12: Ja, das ist richtig da gucke ich schon gar nicht mehr so genau hin weil es für mich sozusagen ein Stück weit Rückspiegel ist.

00:13:19: natürlich.

00:13:19: aber du hast recht auch hier gab's eine gewisse Erholung allerdings alles auf einem sehr kleinen Niveau und insofern ist das ein Flänzchen Hoffnung.

00:13:31: wir glauben allerdings dass die Notenbank vor allem die europäische Zentralbank im September noch einen Schritt machen könnte, auf dann zweieinhalb Prozent Deposit Rate wie es so schön heißt.

00:13:42: Also die Leitzinsen nochmal steigen werden und dass man dann in den Jahr zwei tausend sieben zwanzig wieder zurückgeht.

00:13:46: dazu sollten dann die Konjunkturprogramme richtig greifen.

00:13:50: also insofern ist die Hoffnung zumindest vorhanden das wir zwei Tausend Siebenundzwanzig in der Konjunktion zulegen und damit natürlich auch die zyklischen Bereiche insgesamt noch besser laufen, nicht nur der zyclische Konsum.

00:14:06: haben wir ja jetzt auch schon das Finanzwerte beispielsweise, aber auch die Industriewerte gar nicht so schlecht performen.

00:14:13: Da fließen eben viele Gelder aus diesen Konjunkturprogrammen hin

00:14:17: und es ist dann wahrscheinlich der Klassiker an den Märkten über die Zukunft gehandelt.

00:14:21: also man schaut da schon ein bisschen weiter nach vorne was da kommt kommen soll?

00:14:24: Ja

00:14:24: das ist ja so typischerweise natürlich an der Börse dass die Börsen die Zukunft handelt und vor allen Dingen Erwartungen muss das manchmal bei mir im Freundeskreis erklären, dass Unternehmen entweder sehr schlecht berichten und trotzdem steigen oder die Kurse steigen weißer Wörter.

00:14:41: Und das liegt dann jeweils an den Erwartungen.

00:14:44: also gab es ja auch Automobilwerte in der letzten Woche, die wirklich nicht so gut berichtet haben.

00:14:51: aber Die Berichte waren immer noch besser als erwartet worden war und damit sind die Kurse dann ganz ordentlich angestiegen.

00:14:57: So ist das, wenn man eben auf die Zukunft setzt und versucht da zu erkennen wohin es denn gehen könnte?

00:15:03: Was heißt das alles zusammen jetzt für die Märkte für uns Anlegerinnen und Anlegarhörwollatilität?

00:15:09: aber weiter steigende Kurse, wenn eben auch unter stärkeren Schwankungen oder könntest du gar nochmal richtig ungemütlich werden?

00:15:15: was glaubst Du für die nächsten Wochen- und Monate auch wenn das eine sehr kurzfristige Prognose ist?

00:15:20: ich weiß

00:15:20: Ja man muss glaube ich ein Stück weit nach Japan gucken.

00:15:23: Wir haben dort zuletzt Währungsinterventionen gehabt, der Jennen hat relativ stark aufgewertet.

00:15:29: Mal gucken wie das auch politisch weitergeht.

00:15:31: da hatte sich die Bank of Japan und das amerikanische Finanzministerium zusammen getan.

00:15:40: einen ähnlichen Fall gab es im Jahr Japanische jennen dann von Hundertsechzig zum Dollar auf Hundertdreinvierzig zum Dollar gestiegen.

00:15:52: Daraufhin ist der Topics um vierundzwanzig Prozent eingeknickt, also da muss man ein Stück weit jetzt hingucken wie das denn in Zukunft dort weitergeht.

00:16:01: wir haben sicherlich weiterhin die Diskussionen um die künstliche Intelligenz, die wir schon erwähnt hatten auch das Thema inwieweit hier einzelne Unternehmen ihre eigenen Umsätze finanzieren, dadurch dass sie Kredit an Unternehmen geben die dann Large Language Modelle bauen.

00:16:20: Dafür Rechenkapazitäten brauchen und für die Rechen Kapazitäten braucht es wiederum Chips usw.

00:16:26: Also das Thema wird auch weiterhin diskutiert.

00:16:31: Ja, könnte ich mir schon vorstellen dass wir weiterhin Volatilitäten sehen werden.

00:16:36: Typischerweise ist der Sommer ja ohnehin eine Zeit in der die Volatität etwas höher ist bis man dann im September sozusagen zum normalen Betrieb wieder zurückwechselt.

00:16:47: und vor dem Hintergrund würden mich Volatilitäten... gerade jetzt nach Höchstständen nicht überraschen.

00:16:53: Ich bin aber auf die nächsten zwölf Monate recht optimistisch, weil ich glaube dass die Konjunktur auch wieder besser läuft wenn wir eine Beruhigung an der Straße von Hormuz und den Mittler- und Osten sehen werden und vor allen Dingen wenn dann auch die Konjonkturprogramme greifen unmöglicherweise die Notenbanken dann den Schritt nach unten wieder antreten werden.

00:17:13: Aber

00:17:13: ich merke schon uns werden die Themen so schnell nicht ausgehen.

00:17:16: Danke für diese Perspektiven!

Über diesen Podcast

Jede Woche sprechen Dr. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer darüber, was die Märkte bewegt – und was das für Anleger bedeutet. Schnell, pragmatisch und auf den Punkt. Und wem die wöchentliche Dosis Börsenwissen nicht genügt, dem sei Stephans täglicher Newsletter „PERSPEKTIVEN am Morgen“ empfohlen. Mehr dazu auf deutsche-bank.de/pam

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von und mit Deutsche Bank

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