PERSPEKTIVEN To Go – der Börsenpodcast

PERSPEKTIVEN To Go – der Börsenpodcast

Transkript

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00:00:01: Der DAX markierte zuletzt ein Allzeithoch nach dem anderen.

00:00:12: Auch die Gewinne steigen kräftig, zumindest in einigen Branchen.

00:00:16: Noch besser läuft es übrigens mit dem Gewinnwachstum im Stocks-Sixhundert und an der Wall Street sowieso!

00:00:23: Wachsende Weltkonjunktur, inflationsentspannte Tendenzen, zinspolitische Zurückhaltung – das sorgt für eine sonnige Börsenstimmung.

00:00:31: Zu Sonic vielleicht?

00:00:33: Darüber sprechen wir den Perspektiven to go.

00:00:35: Wir, das sind Uli Stefan von der Deutschen Bank und ich.

00:00:38: Mein Name ist Jessica Schwarz, auch damit herzlich willkommen!

00:00:42: Uli, die Dachsgewinne steigen so stark wie zuletzt Ende.

00:00:46: Und der Dach selbst klettert von Allzeit hoch zu Allzeithoch!

00:00:50: Es läuft richtig gut oder?

00:00:51: Ja

00:00:52: es läuft absolut gesehen richtig gut.

00:00:54: relativ muss man da ein bisschen Wasser in den Wein hinein schenken weil doch andere Indizes noch höhere Gewinnsteigerungen haben und auch noch besser performen, was zum Teil auch an der Branchenstruktur liegt.

00:01:10: Der deutsche Aktienindex hat relativ wenig Energie und er hat auch relativ wenig Technologie.

00:01:16: Er hat viel Industrie und vor allen Dingen die Autos sind für den deutschen Aktien-Index also Autozulieferer, Autoteile das ist das was denn deutschen Aktienindex ein Stück zurückhält und die Gewinne für den Gesamtindex dann drückt.

00:01:32: Was sind denn die großen Treiber?

00:01:33: Warum steigen die Gewinde so stark?

00:01:35: Ja, die Gewine sind um elf Prozent gestiegen im zweiten Quartal.

00:01:38: also zum Vergleich wir kommen gleich sicherlich noch genauer drauf.

00:01:41: in Europa sind es deutlich über zwanzig Prozent in den Vereinigten Staaten sind es über fünfzig Prozent aber elf Prozent ist schon sehr ordentlich.

00:01:49: und hier haben also die Industrie, die Chemie, die Technologie, die Energie Also die Finanzwerte, diejenigen Sektoren, die hier am meisten beigetragen haben zu dieser guten Gewinnentwicklung von nochmal insgesamt elf Prozent.

00:02:05: Nun

00:02:05: haben wir aber immer noch geopolitische Unsicherheit, wir haben hohe Energie und Logistik... Kosten, schlägt das gar nicht auf die Gewinne durch?

00:02:12: Doch

00:02:12: es schläg schon durch.

00:02:13: Man sieht ja auch dass der deutsche Aktienindex sehr zyklisch ist und dass er natürlich nicht nur von der deutschen Volkswirtschaft abhängig ist.

00:02:21: insofern kommt es immer auf die Weltkonjunktur an.

00:02:24: gerade auch in den Unternehmen der Industriebereiche sind sie sehr stark, auch Chemie und Technologie natürlich sehr stark von der Weltkonjunktur abhängig.

00:02:35: Und die läuft insgesamt ich würde jetzt nicht sagen rosa-rot aber doch trotz der Konflikte ganz ordentlich Und offensichtlich können die Unternehmen hier Gewinne erzielen.

00:02:45: Und nochmal, das treibt dann die Gewinner ein Stück weit und zieht eben auch den Markt nach oben.

00:02:49: Gibt es neben dem Sorgenkind der Autobranche noch eine andere Branche?

00:02:52: Die so ein bisschen unter Wasser ist?

00:02:54: oder ist das wirklich das einzige Sorgen Kind im DAX?

00:02:57: Ja

00:02:57: für den deutschen Aktienindex ist auch der Gesundheitsbereich nicht so gut insgesamt jetzt im zweiten Quartal gewesen.

00:03:04: Das gilt ja auch insgesamt dass die Gesundheitsaktien naja zuletzt schon ein Stückweit wieder aufgeholt haben, aber im ersten halben Jahr nicht ganz so doll performt haben.

00:03:14: und wie gesagt das spiegelt sich auch im deutschen Aktienindex wieder.

00:03:17: Hängt sicherlich auch mit Unsicherheiten hinsichtlich Zöllen mit Pipelines für neue Medikamente usw.

00:03:24: zuvor zusammen.

00:03:25: Und

00:03:25: hast du schon angesprochen?

00:03:26: Für den DAX der ja aus sehr vielen Unternehmen besteht die international ihre Geschäfte machen also die meisten Umsetzunggewinne kommen eben aus dem Ausland dass da die Weltwirtschaft wichtiger ist als die deutsche Wirtschaft Die repräsentiert eher der M-DUX, also der Index für die mittelgroßen Unternehmen.

00:03:42: Wie fällt denn die Berichtssaison da aus?

00:03:44: Da fällt sie noch besser aus, obwohl die Performance etwas schlechter ist.

00:03:48: und dann sieht man wieder dass die Börse natürlich sehr stark nach vorne guckt und sich überlegt ob die Gewinne denn nachhaltig sind und ob Sie auch in den nächsten Quartalen in der Weise eingefahren werden können.

00:03:59: Also für das zweite Quartal.

00:04:01: immer im Vergleich zum Vorjahresquartal liegt er Prozent in den Gewinnen, das schlägt sogar Europa.

00:04:10: Das ist schon eine sehr ordentliche Entwicklung, größten Beitrag leisten die Industriewerte wie auch beim deutschen Aktienindex.

00:04:19: dahinter kommen dann die Grundstoffe und auch die Energie-Technologie, die hierführend sind runterziehen.

00:04:26: bei den Gewinnen tut den M-Dachs der diskretionäre Konsum, also die Konsumgüter, die man sich dann leistet.

00:04:34: Wenn man sehr positiv in die Zukunft guckt und da spürt man eben schon ein Stück weit die Verunsicherung der deutschen Verbraucher und auch ja die schwache Konjunktur, die wir seit einigen Quartalen erleben.

00:04:49: Schauen

00:04:49: wir auf Europa insgesamt!

00:04:51: Die Berichtssaison für den Stock sixhundert ist gerade schon gesagt läuft auch ziemlich gut.

00:04:55: Sind es dieselben Branchen, die da wirklich gut verdienen?

00:04:59: Wie sie auch in Deutschland sind oder gibt's da vielleicht auch Unterschiede?

00:05:02: Ja insgesamt ist ja eben und wegen lohnt es sich immer die einzelnen Indizes auch anzugucken.

00:05:07: Die Branchenstruktur durchaus eine andere.

00:05:10: also im Eurostox bzw.

00:05:13: Stocks-Sixhundert haben wir deutlich mehr Energie oder auch Technologie als im deutschen Aktienindex.

00:05:19: und die Energie ist das vor allen Dingen den Index hier auf europäischer Ebene nach oben zieht, also der Stocks sechshundert mit einem Gewinn plus im zweiten Quartal gegenüber dem zweiten Quartaal zweitausendund.

00:05:32: Fünfundzwanzig von Plus fast vierundzwanzich Prozent.

00:05:36: er hat damit die Analysten Erwartungen und über sechs Prozent geschlagen.

00:05:41: das ist auch ein sehr sehr gutes und ordentliches Niveau.

00:05:46: Insgesamt haben sechzig Prozent der Unternehmen die Ergebnisse übertroffen, also die Geschätzungen der Analysten übertroffen.

00:05:53: Auch die Umsätze sind gestiegen.

00:05:55: Also das sieht alles sehr ordentlich aus und wie gesagt die großen Treiber sind die Energie, die Grundstoffe, die Industrie und die Finanzwerte zusammen mit der Technologie ähnlich wie wir das eigentlich in Deutschland auch gesehen haben.

00:06:07: Es

00:06:07: läuft also wirklich richtig gut und noch viel besser.

00:06:10: Läuft es in den USA?

00:06:11: Da schauen wir jetzt auch nochmal hin!

00:06:13: Die Berichtssaison läuft dort einfach nur sensationell gut.

00:06:17: Darüber haben wir ja auch schon gesprochen, kaum schlechte Zahlen, kaum negative Überraschungen.

00:06:21: oder gibt es doch irgendein H in der Suppe?

00:06:23: Ja ich würde sagen wenig.

00:06:25: tatsächlich die Gewinne sind schon sehr beeindruckend gestiegen, also um fast zweiundfünfzig Prozent im zweiten Quartal gegenüber dem Zweiten Quartals.

00:06:38: Und das ist deshalb so bemerkenswert Jessica weil wir ja keine Rezession zuvor gesehen haben.

00:06:44: Also wenn natürlich Eine Rezession vorhanden war, die Unternehmen wenig Gewinne gemacht haben.

00:06:49: Dann ist es klar dass man in den Aufstieg der Konjunktur dann auch wieder höhere gewinne schreibt.

00:06:54: Ohne Rezission kann ich mich in meinen über dreißig Jahren dieses Thema jetzt hier verfolge nicht erinnern das wir jemals ein solches Quartal gesehen haben.

00:07:05: und Die Gewinnen kommen eben vor allen Dingen aus der Energie.

00:07:08: Das ist nicht so sehr überraschend.

00:07:10: Hier liegen die Steigerungen bei hundert und dreiundvierzig Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.

00:07:16: Wahnsinn!

00:07:17: Unglaublich, nicht wahr?

00:07:18: Communication Services das sind also vor allen Dingen die Streamingdienste, die Internetunternehmen

00:07:24: etc.,

00:07:24: bei Hundertfünfzehn Prozent, die Technologie bei knapp seventy-fünf Prozent.

00:07:29: Also man sieht schon dass sich hier richtig was getan hat an den Gewinnen in Amerika im S&P fünfhundert haben.

00:07:37: Fünfundachtzig Prozent der Unternehmen die Erwartungen übertroffen und das im Durchschnitt mit acht Komma vier Prozent.

00:07:44: also es ist schon eine wirklich beeindruckende Berichtssaison die ja auch dann dazu geführt hat Jessica obwohl der Markt ja auch insgesamt über zehn Prozent im plus liegt dass wir insgesamt sogar billiger geworden sind in den Märkten, weil die Unternehmensgewinne eben stärker gestiegen sind als die Kurse.

00:08:01: Das wäre nämlich genau meine nächste Frage gewesen Wie günstig oder teuer sind amerikanische Aktien aktuell eigentlich noch?

00:08:08: Weil ja wie du es gerade ja schon gesagt hast Die Unternehmen scheinbar mit ihren hohen Gewinnen in ihre Bewertungen hineinwachsen wie das dann immer so schön heißt

00:08:16: Ja dass ist absolut richtig Wir haben.

00:08:18: also muss man beim Kurs gewinnverhältnis ein bisschen aufpassen ob man über Das aktuelle redet, was ja eigentlich alte Zeitung ist.

00:08:26: Denn dann reden wir über die Gewinne, die gerade berichtet worden sind.

00:08:29: Viel interessanter ist... Wenn man sich auch die Gewinnerwartungen für die nächsten Quartale anguckt, hier haben wir im S&P-Fünfhundert eine Erwartung.

00:08:40: Die nicht mehr ganz so hoch liegt aber immer noch bei dreißig Prozent Gewinnsteigerungen wie gesagt die Analysten dort erwartet und mal gucken wie die Unternehmen denn dann diese Erwartungen wieder schlagen und übertreffen können.

00:08:54: das Ganze führt dann dazu dass wir über ein Kursgewinnverhältnis sprechen was Knapp über zwanzig liegt.

00:09:02: Also es ist nicht billig, auch nicht billigt im historischen Vergleich aber wir waren schon deutlich höher und wie gesagt in diesem Jahr hat sich doch relativ stark relativiert dadurch dass die Gewinne eben so unglaublich zugelegt haben.

00:09:16: was macht das mit dem amerikanischen Wirtschaftswachstum?

00:09:19: Mit der Konjunktur?

00:09:21: Wie sieht es bei der Geldpolitik aus, wir haben ja jede Menge Zahlen vom Arbeitsmarkt von der Inflation gesehen.

00:09:27: Wie ist die Lage da?

00:09:28: Ja

00:09:28: dieser Börsenboom muss man ja schon fast sagen führt natürlich dazu dass sich diejenigen die am Aktienmarkt engagiert sind und das sind in den Vereinigten Staaten ja viel mehr Menschen auch relativ gesehen viel mehr menschen als das in deutschland oder europa der fall sind dass die reicher werden und dann auch konsumieren.

00:09:49: also das ist schon ein wichtiger faktor Den wir erleben, zum Zweiten ist dieser große Boom in der künstlichen Intelligenz ein Boom der Investitionen.

00:10:00: Also wir sehen noch nicht die Produktivitätsfortschritte aber wir sehen eben die Investition, die die Volkswirtschaft insgesamt antreiben und insofern haben wir eine recht robuste Volkswirtschaft.

00:10:11: Der Arbeitsmarkt hat zuletzt geschwächelt.

00:10:15: Viele Unternehmen begründen nicht Einstellungen oder sogar Entlassungen eben auch mit der künstlichen Intelligenz.

00:10:22: Hier muss man mal sehen, ob denn dann die Produktivitätsfortschritte so erzielt werden können wie das erwartet wird.

00:10:30: aber das wird zumindest als Argument angeführt.

00:10:34: Die amerikanische Notenbank ist da ein Stück weit in der Zwickmühle.

00:10:38: sie hat ja zwei Ziele Wie wir hier schon öfter diskutiert haben Jessica nämlich auf der einen Seite die Inflation.

00:10:45: Die ist immer noch hoch, aber zumindest mal auf gleichem Stand eher sogar etwas gesunken.

00:10:51: Auch der Arbeitsmarkt ist das zweite Ziel, war etwas schwächer hatte ich ja schon gesagt und deswegen sind die Erwartungen an die amerikanische Notenbank ein ganzes Stück weit wieder zurückgelaufen.

00:11:01: Man erwartet immer noch eine Zinserhöhung im September aber die Wahrscheinlichkeiten werden heute wie gesagt deutlich weniger stark angenommen als dass in der Vergangenheit der Fall gewesen ist.

00:11:14: Insofern wird die Fett so wie Kevin Walsch dass er ausführlich kommentiert hat, Datenabhängig entscheiden und keine Vorwordgeidens geben.

00:11:23: Also keine Vorausschau auf ihre Geldpolitik!

00:11:26: Wir dürfen alle gespannt sein wie denn dann im September entschieden werden wird.

00:11:31: Wie

00:11:31: passt dazu das der Goldpreis sich jüngst erholt hat?

00:11:34: Ja,

00:11:34: der goldpreis hat offensichtlich einen Boden gefunden gehabt.

00:11:39: Hat jetzt zuerst mal wieder ins positive gedreht von dort aus.

00:11:43: wir waren ja zuletzt wieder bei viertausend vierhundert Dollar pro uns liegt natürlich ein Stück weit auch am schwächeren Dollar.

00:11:51: Mit den geringeren Erwartungen an die amerikanische Notenbank ist der Dollar dann etwas schwächer geworden, aber es scheint auch so zu sein dass der ganz große Druck zuerst mal nachgelassen hat.

00:12:02: Es gab ja doch einige Verkäufer auf der Portfolio Seite, die gesagt haben ich sichere meine hohen Investitionen in Technologie mit Gold ab Und die jetzt bei dem zwischenzeitlichen Dip dann tatsächlich auch Goldpositionen verkauft haben, um diesen Dip eben ein Stück weit auszugleichen.

00:12:23: Das scheint sich ein Stückweit relativiert zu haben.

00:12:26: und die Notenbanken, die ja durchaus auch Gold verkauft habe, um ihre Währungen zu stabilisieren beim Höhepunkt sozusagen des Golfs Konflikte sind offensichtlich auch ein bisschen beruhigter.

00:12:40: Zumindest gibt es im Moment keine nennenswerten Verkäufe von Gold der Notenbanken ganz im Gegenteil, sie scheinen doch eher wieder auf die Käuferseite gewechselt zu sein.

00:12:50: Also

00:12:50: auch gute Nachrichten für Goldfans.

00:12:53: kommen wir nochmal zu meiner letzten Frage zur den Aktienmärkten.

00:12:58: Wir haben super viele positive Nachrichten egal ob diesseits oder jenseits des Atlantiks All die Rekorde, die wir in den letzten Wochen gesehen haben.

00:13:07: Kannst du es verstehen?

00:13:08: Dass der eine oder andere Anleger vielleicht auch ein bisschen Höhenangst bekommt und ihm das nicht mehr geheuer ist?

00:13:13: Oder sagst du komplette Entwarnung entspannt euch bleibt investiert?

00:13:16: Ja,

00:13:17: das ist ne gute Frage.

00:13:18: also kurzfristig kann man natürlich nie Volatilitäten ausschließen.

00:13:22: Das ist völlig logisch.

00:13:23: langfristig muss man investiert sein Und auch bleiben so.

00:13:27: jetzt ist die frage natürlich was mache ich denn dazwischen mit den Themen.

00:13:31: Ich glaube, wir haben jetzt zuerst mal einen Dipya gesehen und ihn einigermaßen überstanden nach dem... Viele Unternehmen, die sich gerade mit Rechenzentren und Cloud Computing beschäftigen sehr gut berichtet haben.

00:13:44: Und vor allen Dingen ja auch gemeldet haben dass ihre Rechenkapazitäten ausgelastet sind.

00:13:50: Hier ist immer noch die Fragestellung wie geht das denn weiter?

00:13:53: Also hier macht die Börse ein wirkliches Fragezeichen.

00:13:57: an diese Entwicklung Traut.

00:13:59: der nicht so ganz hat zuletzt durchaus etwas auf die Bremse getreten.

00:14:04: bei den KI-Infrastrukturunternehmen ist etwas stärker auf die Seite der Hyperscaler, also derjenigen die Rechenzentren bauen und betreiben.

00:14:13: Und selbst zur Software wieder gewechselt.

00:14:16: von daher ist Technik hier auch nicht technisch.

00:14:18: da muss man ein bisschen unterscheiden.

00:14:21: ich würde nach wie vor diversifiziert in diese Märkte investieren.

00:14:27: Man muss sicherlich auch den Iran-Konflikt weiterhin im Auge behalten, er ist nicht gelöst.

00:14:33: die Straße von Hormuz ist noch nie frei befahrbar und damit könnte der Ölpreis natürlich nochmal höher tendieren, nicht nur die Inflation antreiben und damit die Notenbanken auf den Plan rufen sondern auch die Konjunkturschwächen beziehungsweise hier für teure Energie Industriebereiche sorgen.

00:14:53: Und das Dritte, was man sich wirklich angucken muss ist natürlich auch die Zinssätze.

00:14:57: also wir erleben auch bei den lang laufenden Zinsen hier Höchststände.

00:15:02: Die zehnjährigen in den Vereinigten Staaten scheinen sich doch jetzt deutlich über vier Fünfzig festzulegen.

00:15:08: Das war ja immer haben wir lange diskutiert hier Jessica so eine Halte Linie für die amerikanische Administration auch wo sie eigentlich nicht drüber kommen wollte weil man ja so viele Schulden Vorsicht her schieb.

00:15:20: Ähnlich gilt es auch für Europa, also wenn man die Bundesanleihen als Benchmark nimmt, auch hier deutlich über drei Eins, also drei Komma eins Prozent für Bundesanleiens zehnjähriger Laufzeit und das sind schon Dinge da muss man auch einen Blick drauf haben.

00:15:33: insofern ja die Gewinde laufen im Moment gut Die Aussichten sind auch okay aber Störfeuer gerade von diesen Bereichen können immer wieder reinkommen und deswegen bleibe ich dabei würde nicht voll investiert sein wir ein wenig mit Vorsicht im Moment noch genießen und würde vor allen Dingen diversifizieren.

00:15:52: Und auch die Bereiche, die jetzt zuletzt vielleicht nicht die ganz großen High Flyer waren mit im Portfolio berücksichtigen einfach aus Risikogesichtspunkt.

00:16:00: Wunderbar!

00:16:01: Vielen Dank für diese Schlussworte.

00:16:02: wir bleiben auf jeden Fall dran und hören uns in den nächsten

00:16:05: Perspektiven zu kommen.

00:16:06: Sehr gerne Tschüss.

Über diesen Podcast

Jede Woche sprechen Dr. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer darüber, was die Märkte bewegt – und was das für Anleger bedeutet. Schnell, pragmatisch und auf den Punkt. Und wem die wöchentliche Dosis Börsenwissen nicht genügt, dem sei Stephans täglicher Newsletter „PERSPEKTIVEN am Morgen“ empfohlen. Mehr dazu auf deutsche-bank.de/pam

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